3D-Druck

Zehn neue Verfahren für die additive Fertigung von Bauteilen

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Xolographie druckt Kunststoffteile aus dem vollen Volumen

Die neuartige volumetrische 3D-Materialisierungstechnologie (Xolographie) basiert auf zweifarbigen Photoinitiatoren und erzeugt in Sekunden filigrane Bauteile mit sehr glatte Oberflächen.(Bild:  Xolo)
Die neuartige volumetrische 3D-Materialisierungstechnologie (Xolographie) basiert auf zweifarbigen Photoinitiatoren und erzeugt in Sekunden filigrane Bauteile mit sehr glatte Oberflächen.
(Bild: Xolo)

Die Berliner Firma Xolo arbeitet seit 2019 am volumetrischen 3D-Druck. Ihre Erfindung – die Xolographie – steht mit dem 3D-Drucker Xube jetzt erstmals zur Verfügung. Bei der Xolographie handelt es sich um ein volumetrisches Druckverfahren, das schnell druckt und sehr glatte Oberflächen produziert. Es operiert mit Materialien, die bisher nicht für den 3D-Druck verwendet werden konnten. Anders als bei herkömmlichen 3D-Druckverfahren, bei denen Schicht für Schicht gearbeitet wird, druckt die Xolographie aus dem vollen Volumen. Eine Küvette mit Flüssigharz bewegt sich dafür kontinuierlich durch einen sogenannten Lichtschnitt, in den eine Lichtprojektion fokussiert wird. Durch die Anreicherung des Flüssigharzes mit von Xolo entwickelten photoaktiven Spezialchemikalien, den sogenannten Photoinitiatoren, entsteht innerhalb kürzester Zeit das Endprodukt mit glatten Oberflächen. Anwendungsfelder gibt es zum Beispiel in der Medizintechnik bei der Reproduktion von Organen oder in der optischen Industrie bei der Herstellung von Hochpräzisionslinsen.

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