Frequenzumrichter

Zehn Tipps für den optimalen Einsatz von Frequenzumrichtern

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Neunter Tipp: Wartungsfreundlichkeit beachten

Geräteteile wie Kühllüfter, die präventiv ausgetauscht werden müssen, sollten werkzeuglos und ohne das Gehäuse zu öffnen auswechselbar sein, wie es heißt. Sollte es zu einem Geräteausfall kommen, sei es wichtig, dass die Stillstandzeit möglichst kurz bleibt und der Austausch mit möglichst wenig Arbeitsaufwand durchgeführt werden kann. Eine gute Lösung sei in diesem Zusammenhang ein modular aufgebautes Gerät. Bei diesem könne dann beispielsweise die Leistungselektronik separat gewechselt werden. Geräte, bei denen die Anschlüsse für Motor und Netzleitungen mit steckbaren Verbindungen ausgeführt seien, vermieden beim Wechsel einen erneuten Verdrahtungsaufwand. Bei modularen Geräten müsse im Regelfall weder die Steuerverkabelung noch die Parametrierung neu erstellt werden. Der Frequenzumrichter verrichte bereits wenige Minuten nach der Wartung wieder seinen Dienst.

Zur Minimierung der Stillstandzeiten trage auch ein separat gesichertes Backup sämtlicher Anlagen-Parametrierungen bei. Besonders unkompliziert sei dies, wenn der Umrichter den Parametersatz auf eine Speicherkarte sichern kann. So könnten die Parameterdaten mühelos auf einen Backup-Server gespielt werden.

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