Elektrokonstruktion Zeitgemäße Konstruktionshilfen bringen Wettbewerbsvorteile

Rationelles Arbeiten ist in der Automation oberstes Gebot; doch in der Elektrokonstruktion gibt es noch Nachholbedarf. Viel zu häufig wird dort nach althergebrachten Methoden konstruiert. Vor allem beim Datenmanagement gibt es noch einen deutlichen Rationalisierungsbedarf.

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Im Rahmen einer Anwendungsberatung soll aufgezeigt werden, wie die Elektrokonstruktion mithilfe moderner Methoden und Werkzeugen noch effizienter wird. (Bild: Siemens)
Im Rahmen einer Anwendungsberatung soll aufgezeigt werden, wie die Elektrokonstruktion mithilfe moderner Methoden und Werkzeugen noch effizienter wird. (Bild: Siemens)

Stromlaufplan, Klemmenplan, Schaltschrankaufbauplan, Stückliste – und fertig ist die Elektrokonstruktion? Weit gefehlt: Die Zeiten sind längst vorbei, als so konstruiert wurde. Allerdings halten sich hie und da immer noch Relikte aus den Anfängen der modernen Elektrokonstruktion, obwohl sich gerade bei den Ansprüchen der Endkunden vieles gewandelt hat.

Know-how zur Elektrokonstruktion in der CAx-Applikationsberatung

Heute sind nämlich die Aufgabenstellungen aufgrund der wachsenden Ansprüche an Qualitätsmanagement, Dokumentation und Präzision erheblich weitreichender. Verschärfte Anforderungen, wie sie zum Beispiel die europäische Maschinenrichtlinie stellen, oder die detaillierte Normengebung im Rahmen von UL (Underwriter Laboratories), IEC (International Electrotechnical Commission oder CCC (China Compulsory Certificate) konfrontieren Elektrokonstrukteure mit allerlei Zusatzaufgaben, die es zu bewältigen gilt.

Wer also weiterhin „zu Fuß“ sein Bestes gibt, wird über kurz oder lang auf der Strecke bleiben. Zur Unterstützung bietet Siemens als Komponentenhersteller und Systemlieferant sein Know-how bezüglich einer effizienten Elektrokonstruktion im Rahmen der sogenannten CAx-Applikationsberatung an. Diese kostenlose Dienstleistung hat zum Ziel, die modernen Möglichkeiten der Elektrokonstruktion genau zu benennen, dadurch Anwendern Zeit und Geld zu sparen und ihre Wirtschaftlichkeit beim Engineering zu steigern.

Moderne CAE-Systeme als Schlüssel zur Innovationskraft

Häufig zu beobachtender Alltag in der Elektrokonstruktion ist, dass bereits durchgeführte Projekte immer wieder kopiert und an veränderte Aufgabenstellungen angepasst werden. Dies wird gemacht, um den Aufwand für konstruktionsbegleitende Aufgaben wie Datensammlung oder Dokumentation so gering wie möglich zu halten. Ein solches Vorgehen hemmt allerdings wirkliche Innovationskraft und sorgt dafür, dass man immer im eigenen Saft schmort.

Vielen ist nur unzureichend bewusst, dass moderne Computer-aided-engineering-(CAE-)Systeme der dritten Generation, wie sie seit ein bis zwei Jahren eingesetzt werden, einen erheblich erweiterten Funktionsumfang gegenüber der zweiten Generation besitzen. Beispielsweise gibt es heute schon Lösungen, die eine komplette Dokumentation inklusive aller Zertifikate und Freigaben auf Knopfdruck bieten: So liefert etwa Siemens für industrielle Schaltgeräte alle notwendigen Daten in Form eines sogenannten Eplan Data Zip File (EDZ). Durch den vollautomatisierten Import in das CAE-Programm Eplan electric P8 (Version 1.9 oder höher) müssen Elektrokonstrukteure nahezu keinen Zeitaufwand mehr für das Datenmanagement von Schaltgeräten berücksichtigen.

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