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Zerspanungstechnik Zerspanungs-Unternehmen gründen eigenes Netzwerk

| Redakteur: Stéphane Itasse

28 Unternehmen haben sich zum „Machining Innovations Network – Netzwerk für Innovative Zerspanungstechnologie“ zusammengeschlossen. An der Gründungsveranstaltung haben über 120 Fachleute aus der Zerspanungsindustrie teilgenommen, wie der neu gegründete Verein mitteilt.

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Die Gründungsmitglieder des Machining Innovations Network e.V. wollen gemeinsam das Marktpotenzial für die Zerspanung besser erschließen. Bild: Machining Innovations Network e.V.
Die Gründungsmitglieder des Machining Innovations Network e.V. wollen gemeinsam das Marktpotenzial für die Zerspanung besser erschließen. Bild: Machining Innovations Network e.V.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Zerspanungsindustrie steht mehr denn je im harten internationalen Wettbewerb“, erläutert der neu gewählte Vorstandsvorsitzende und Werksleiter der Premium Aerotec GmbH Uwe Fresenborg. Nur im Verbund mit starken Partnern könnten die Unternehmen ihre Technologieführerschaft ausbauen.

Zerspanungs-Netzwerk hilft den Unternehmen

Die Hauptaufgabe des Zerspanungs-Netzwerks sind Projekte, um Innovationen zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Darüber hinaus soll der Aufbau von neuen Geschäftskontakten und -feldern vorangetrieben, der Know-how- und Informationstransfer ermöglicht sowie der Zugang zu neuen Märkten eröffnet werden. Ergänzt durch Dienstleistungen könnten die Mitglieder so das Marktpotenzial der Zerspanung ausschöpfen.

Die Mitglieder des Zerspanungs-Netzwerks haben während der Gründungsversammlung den sechsköpfigen Vorstand bestimmt. Dieser besteht aus Vertretern von Industrie, Wissenschaft und Politik und wird zukünftig den Verein lenken, heißt es. Die Durchführung des operativen Geschäfts habe die Sperlich GmbH übernommen, die auch bereits die Konzeptionierung und den Aufbau des Vereins verantwortete.

Zeitgleich mit der Gründungsveranstaltung seien erste fachliche Impulse gesetzt worden. Die Vorstellung von Projekten und der Ausblick auf zukünftige Anforderungen im Flugzeugbau standen im Fokus der Fachvorträge, wie das Zerspanungs-Netzwerk berichtet.

Zerspanung von Titan, Aluminium und neuen Legierungen im Fokus

Der Schwerpunkt liege dabei insbesondere auf den Werkstoffen Titan, Aluminium und neuen Legierungen. Titan beispielsweise finde in der Luftfahrtindustrie zunehmend Verwendung. Die Fertigung eines komplexen Bauteils aus dem leichten und zugleich hochfesten Material Titan sei ein sehr teurer und zeitaufwändiger Prozess.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stünden daher die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien und Verfahrensinnovationen. Dabei würden neben der Luftfahrtindustrie weitere Branchen wie der Maschinen und Anlagenbau, Windenergie-Anlagenbau, Schiff- und Automobilbau sowie die Medizintechnik und Antriebssysteme im Fokus des Zerspanungs-Netzwerks stehen.

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