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Lang-/ Kurzdrehautomaten Zusätzlicher Frontapparat verkürzt Bearbeitungszeit

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Traub TNL32-Baureihe hat sich innerhalb kurzer Zeit erfolgreich im Markt etabliert. Drei verschiedene Modelle – die TNL32-7B, die TNL32-9 und die TNL32-9P decken bereits die Marktbedürfnisse ab. Nun wurde die Reihe um die Traub TNL32-11 erweitert.

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Bis zu drei Werkzeuge können bei der neuen Traub TNL32-11simultan im Eingriff sein und unabhängige Konturen erzeugen.
Bis zu drei Werkzeuge können bei der neuen Traub TNL32-11simultan im Eingriff sein und unabhängige Konturen erzeugen.
(Bild: Traub Drehmaschinen)

Die Modelle haben allesamt erklärende Produktbezeichnungen: So steht die 32 für den Stangendurchlass, die Zahlen 7 sowie 9 geben die Zahl der linearen Achsen an, das B steht für eine zusätzlich B-Achse und das P für Maschine mit Steuerung TX8i-p. So ist es offensichtlich, dass das vierte Mitglied dieser Drehmaschinenfamilie, die TNL32-11, zwei zusätzliche lineare Achsen bekommen hat.

Ihr Kennzeichen ist ein auf einem Kreuzschlitten montierter Frontapparat, der die Zahl der Linearachsen der Maschine auf elf erhöht. So kann die leistungsstarke Traub TNL32-11 drei Werkzeuge simultan und doch völlig unabhängig voneinander zum Einsatz bringen. Das spart Bearbeitungszeit – vor allem bei Bauteilen mit hohem Bohranteil.

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Wie die TNL32-9 verfügt die TNL32-11 über einen in Z-Achse beweglichen Spindelstock, einen oberen und baugleichen unteren Revolver mit X-, Y- und Z-Achse sowie eine in X- und Z-Richtung verfahrbare Gegenspindel. Neu hinzugekommen ist ein Frontapparat, der auf einem zusätzlichen in X und Z-Achse verfahrbaren Kreuzschlitten sitzt. Er stellt dem Anwender weitere, frei positionierbare Werkzeuge zur Verfügung und ermöglicht, dass gleichzeitig bis zu drei Werkzeuge simultan und unabhängig im Eingriff sein können.

Hohe Flexibilität durch interpolierbare Y-Achse im Frontapparat

Zusätzlich zu den beiden linearen Achsen X- und Z verfügt der Frontapparat über eine CNC- Rundachse. Durch die Interpolation der Rundachse mit der X-Achse und der C- Achse der Hauptspindel kann mit dem Fronapparat mittels einer interpolierten Y-Achse auch in Y-Richtung gearbeitet werden. Besonderer Vorteil: Wenn ein Bohrwerkzeug exakt mittig auskorrigiert werden muss, lassen sich die notwendigen Korrekturen einfach über die CNC-Steuerung vornehmen. Das kann bei kleinen Teilen hilfreich sein, die schon auf minimale Abweichungsfehler sehr empfindlich reagieren.

Der große Flugkreis der Werkzeugaufnahmen des Frontapparates wurde bewusst gewählt: Durch seine großzügige Gestaltung ist eine zeitgleiche und kollisionsunkritische Bearbeitung gemeinsam mit den beiden Werkzeugrevolvern an der Hauptspindel möglich.

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