Gewindebohren Zwei optimierte Gewindebohrer machen die Arbeit flotter!

Redakteur: Peter Königsreuther

Die für eine breite Anwendung in Stahlwerkstoffen optimierten Corotap 200 und Corotap 300 von Sandvik Coromant sind ideal für die Bearbeitung im Automobil- und Maschinenbau.

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Die Gewindeherstellung klappt mit der neuesten Generation des Corotrap 200 und 300 von Sandvik Coromant jetzt noch wirtschaftlicher. Zum Beispiel halten die Systeme jetzt länger Stand, heißt es...
Die Gewindeherstellung klappt mit der neuesten Generation des Corotrap 200 und 300 von Sandvik Coromant jetzt noch wirtschaftlicher. Zum Beispiel halten die Systeme jetzt länger Stand, heißt es...
(Bild: Sandvik Coromant)

Als Teil von Sandvik Coromants Werkzeugangebot bietet die Corotap-Serie eine materialspezifisch optimierte Möglichkeit für das Gewindebohren von Stahl, heißt es dazu. Zur Bearbeitung von Kurbelwellen und Achsschenkeln für den Kfz-Sektor oder für Maschinenbaukomponenten wie Gehäuse und Flansche, sollen diese Werkzeuge ihr Potenzial voll ausspielen können.

Sinkende Bauteilkosten durch robustes Design

Der gerade genutete Corotap 200 mit Schälanschnitt ist für Durchgangsbohrungen prädestiniert, bei denen die Späne nach vorne geschoben werden, erklärt der Hersteller. Und der spiralig genutete Corotap 300 empfehle sich für Grundlochbohrungen, bei denen die Späne nach hinten transportiert werden. Beide neue Werkzeugversionen sind auf spezielle Weise oberflächenveredelt und haben eine überarbeitete Kantenverrundung, mit der eine verbesserte Gewindequalität zustande kommt, sagt Sandvik Coromant. Beide sind außerdem für die Gewindefertigung in Durchgangsbohrungen bis 3 × D geeignet und haben eine innere und äußere Kühlschmierstoff-Zufuhr.

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Aufgrund der weiterentwickelten Form der Spannut punkten beide Werkzeuge auch mit einer höheren Gesamtleistung. Auch profitiere man von einer erhöhten Prozesssicherheit, weil Kantenausbrüche bei den widerstandsfähigen Gewindebohrern weit weniger auftreten sollen. Die höhere Stabilität erlaubt es, höhere Schnittgeschwindigkeiten zu fahren.

Als weiteren Unterschied zu den Vorgängerversionen merkt der Hersteller, die Anbindung der Corotap-Werkzeuge an das sogenannte Tailor-Made-Webangebot, an. Der Tailor-Made-Service stellt maßgeschneiderte Werkzeugversionen bereit, so dass Anwender ihre Wünsche gemäß ihrer individuellen Abmessungen erhalten – ohne den Preis für ein Sonderwerkzeug berappen zu müssen.

Drastisch gesteigerte Werkzeug-Lebensdauer macht produktiver

„Die Performancedaten demonstrieren die Einsatztauglichkeit“, lässt Lisa Belfrage, Global Product Manager bei Sandvik Coromant, wissen. Der Corotap 200 punkte etwa im Vergleich zu seinem Vorgänger mit einer um 121 % höheren Standzeit und dem Potenzial, mit einem Werkzeug mehr als doppelt so viele Gewindebohrungen zu bearbeiten. Weil auch die Leistung gesteigert wurde, kann bei der Bearbeitung von P2-Stahl die Vorschubgeschwindigkeit von 18 auf 24 m/min erhöht werden, betont Belfrage, und ergänzt: „Auch bei der neuen Generation des Corotap 300 konnte die Werkzeugstandzeit im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich erhöht werden. Im Vergleich zum besten Wettbewerbsprodukt weist das Werkzeug sogar eine um 57 % verbesserte Standzeit auf.“

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