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3D-Druck auf Papierbasis sichert Geschäft mit Slotcars

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mcor Technologies Ltd., Dunleer (Irland), stellt 3D-Drucker für Papier. Dank der kostengünstigen SDL-3D-Drucktechnologie kann die australische Firma Pattos Place ihr Geschäfts mit leistungsstarken Slotcars für Modellrennbahnen fortsetzen.

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Liebevoll gestaltete Slotcars für Modellrennbahnen sind die Passion von Bruce Paterson. Bisher entstanden die flotten Flitzer im Kunststoff-3D-Druck. Jetzt ist er auf die kostengünstige Mcor-Papierdrucktechnologie umgestiegen.
Liebevoll gestaltete Slotcars für Modellrennbahnen sind die Passion von Bruce Paterson. Bisher entstanden die flotten Flitzer im Kunststoff-3D-Druck. Jetzt ist er auf die kostengünstige Mcor-Papierdrucktechnologie umgestiegen.
(Bild: Pattos Place)

Pattos Place im australischen Sydney ist Weltmarktführer bei Kunststoffaufklebern (sogenannten Decals) für Modellautos. Die Firma erschafft mit ebenso großer Liebe zum Detail maßstabsgetreue Modelle legendärer Autokarosserien - Aston-Martins, Corvettes, Ferraris, McLarens, Vipers, Porsches und viele andere mehr. Pattos Place hat über 1500 verschiedene Autotypen und 9000 unterschiedliche Aufklebersätze kreiert.

Plastikmaterialien für den 3D-Druck trieben die Fahrzeugpreise nach oben

Die von Pattos Place produzierten Karosserien bestehen aus dem gleichen PETG-Kunststoff, das auch bei Mineralwasserflaschen und Lebensmittelverpackungen benutzt wird. Es wird erwärmt, bis es weich genug ist, dann um eine dem Modellauto entsprechende Grundform gewickelt und erreicht beim Abkühlen seine endgültige Form.

Das Unternehmen hatte die Grundformen ursprünglich per Hand hergestellt, war dann jedoch auf 3D-Druck umgestiegen, was die Produktion der Formen mit computergestütztem 3D-Design ermöglichte.

„Das 3D-Drucken wurde wegen der Plastikmaterialien, die ich dafür einkaufen musste, sehr, sehr teuer“, erläutert Bruce Paterson, Inhaber von Pattos Place. Der 3D-Drucker selber war kompliziert. Er arbeitete mit flüssigem Plastikharz, einem teuren Material, das mit ultraviolettem Licht ausgehärtet wird. Ein einfacher Satz mit vier Formen - jeweils für den Maßstab von 1/24, 1/32, 1/43 und 1/64 - kostet mehr als 250 australische Dollar.

Mcor-Drucker „verbackt“ Büropapier zu Holz

Gerade als Paterson die Modellautoprosuktion aufgeben wollte, stieß er auf die 3D-Druck-Technologie von Mcor Technologies. Zum einen sind die Desktop-Geräte preisgünstig, zum anderen die laufenden Kosten gering, weil das Ausgangsmaterial deutlich kostengünstiger als der UV-auszuhärtende Kunststoff ist: Es handelt sich um ganz normales Büropapier.

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