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Absauganlagen

Absauganlagen mit Flammensperre als integriertem Brandschutz

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Elektrostatische Filter laden Partikel auf und scheiden sie ab

Büchel setzt deswegen auf elektrostatische Filter: Sie laden Partikel elektrisch auf, um sie dann über ein elektrostatisches Feld aus dem Luftstrom abzulenken und abzuscheiden (Bild 1). Vorteilhaft ist dabei neben dem hohen Abscheidegrad von Feinaerosolen der geringe Luftwiderstand und somit der niedrige Energiebedarf – ohne den Einsatz von Einwegfiltern.

Da alle genannten Filter jedoch keine Gase abscheiden können, müssen bei Anlagen, die gefilterte Luft in die Halle zurückführen, zusätzliche lufttechnische Maßnahmen getroffen werden, um die Grenzwerte sicher einzuhalten. Vor allem Einzelabsaugungen, die direkt einer Maschine zugeordnet sind, geben die gefilterte Luft inklusive der gasförmigen Stoffe und Abwärme einfach in die Produktionshalle ab. Bei Gruppenanlagen für mehrere Maschinen hingegen kann leicht eine Abgabe der Abluft wahlweise nach außen oder innen möglich sein, da die gefilterte Abluft von mehreren Maschinen an einem Punkt anfällt, was zumindest in den wärmeren Monaten Abhilfe schafft.

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Zentrale Absauganlagen erfassen Schadstoffe an der Entstehungsquelle

Zudem lässt sich der Luftmengenbedarf im Vergleich zu Einzelanlagen besser an die tatsächliche Situation anpassen. Zentrale Absauganlagen kombiniert mit Be- und Entlüftungen sind die Ideallösung für ein gutes Hallenklima. Sie erfassen die Schadstoffe direkt an den Entstehungsstellen und führen sie über Rohrleitungen einer Lüftungsanlage zu. Dort wird die Luft zunächst gereinigt und dann nach außen abgeführt. Gleichzeitig gelangt über eine Zuluftrohrleitung die gleiche Menge Frischluft in die Halle zurück. Der Luftaustausch stellt die Einhaltung der Grenzwerte sicher. Auch die Wärmelast wird nach außen abgegeben oder kann im Winter über einen Wärmetauscher die Zuluft heizen. Eine Montage im Nachhinein ist jedoch sehr aufwendig und oft mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden.

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