Fragile Zukunft Drei Weber-Standorte sind noch nicht gerettet

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die Albert-Weber-Gruppe befindet sich nach eigenen Angaben seit Ende 2024 in einer Restrukturierung. Für drei Standorte werden demnach weiterhin Investoren gesucht ...

Schwere Zeiten herrschen beim Autozulieferer Albert Weber. Für diverse Standorte suchte man Investoren. Für vier davon sieht es jetzt nicht schlecht aus. Bei drei verbleibenden, wie etwa hier in Neuenbürg, bleibt zu Zukunft fraglich. Vor allem Magdeburg sei gefährdet ...(Bild:  Albert-Weber-Gruppe)
Schwere Zeiten herrschen beim Autozulieferer Albert Weber. Für diverse Standorte suchte man Investoren. Für vier davon sieht es jetzt nicht schlecht aus. Bei drei verbleibenden, wie etwa hier in Neuenbürg, bleibt zu Zukunft fraglich. Vor allem Magdeburg sei gefährdet ...
(Bild: Albert-Weber-Gruppe)

Als Gründe für die Neuaufstellung nennt die Albert-Weber-Gruppe unter anderem rückläufige Abrufmengen, hohen Kosten- und Margendruck sowie den Wandel der Autoindustrie. Für den krisengeplagten Autozulieferer ist etwa die Zukunft des Standorts Magdeburg deshalb ungewiss. Wie die Gruppe mitteilte, läuft für das Werk weiter die Suche nach einem Investor. Für vier andere Standorte stünden die Verkaufsverhandlungen erfreulicherweise aber kurz vor dem Abschluss (Plauen, Weinstadt, Roding und Saarbrücken). Der Magdeburger Belegschaft wurde nach Angaben der Gewerkschaft Anfang Juli mitgeteilt, dass der Hauptkunde Porsche AG seine Aufträge zum 30. September vollständig abziehen will. Zudem soll zum 1. Oktober ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden.

Auch Markdorf und Neuenbürg suchen neue Herren

Die IG Metall sprach von einer existenziellen Bedrohung der rund 140 Arbeitsplätze in Magdeburg. Das Unternehmen geht auf diese Angaben in seiner Mitteilung auch nicht ein, heißt es weiter. Man erklärt lediglich, dass für die drei Standorte Magdeburg, Markdorf und Neuenbürg weiterhin Gespräche mit potenziellen Investoren und Hauptkunden stattfinden. Außer Interessenten aus der Autoindustrie und dem Finanzinvestorensektor würden aber auch Unternehmen aus der Rüstungsindustrie angesprochen. Wegen der unsicheren Zukunft der drei Standorte seien Kunden gezwungen, neue Versorgungsstränge in Anspruch zu nehmen.

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