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Das nächstes Ziel heißt Stahlmatrix
Durch die auf diese Weise erlangte Prozesssicherheit konnten weitere Untersuchungen zur Bestimmung der Prozessgrenzen nachfolgen. Dabei zeigte sich, dass die Infiltrationsgüte des Carbongewebes mit dessen ansteigender Lagenanzahl abnimmt (Blechdicke = 1,5 mm, Gewebedicke = 0,3 mm). Fünf Lagen des verwendeten Gewebes führten dazu, dass das teilflüssige Aluminium größtenteils in Tropfenform von den Elektroden aus der Fügezone verdrängt und nur die äußeren Lagen des Carbonaufbaus geringfügig infiltriert wurden (Bild 3 bzw. Aufmacherbild).
Zukünftige Entwicklungen auf diesem Gebiet werden sich deshalb damit beschäftigen, eine größere Anzahl an Gewebelagen mit geeigneten Metallstrukturen zu verbinden. Hierbei sollen auch weniger dicht gewebte Halbzeuge zum Einsatz kommen, die leichter zu durchdringen sind. Außerdem soll der Prozess langfristig auf die Kombinationen Aluminium-Carbon-Stahl sowie Stahl-Carbon-Stahl übertragen werden.
Das Institut für Umformtechnik bedankt sich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Forschungsprojekts „Fügen von Metall- und Faserkomponenten auf Basis der Semi-Solid-Formgebung“.
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* Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Mathias Liewald, mathias.liewald@ifu.uni-stuttgart.de, 0049 711 685-83840 und Lukas Marx, lukas.marx@ifu.uni-stuttgart.de, 0049 711 685-83877
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