Auf Expansionskurs Alzchem treibt Geschäft mit Verteidigung in den USA voran

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Die Alzchem Group will im Rüstungssektor weiter wachsen. Dazu setzt man nun auf einen neuen Standort in den Vereinigten Staaten ...

Knalliges aus South Carolina! Die Alzchem Group aus Trostberg gibt bekannt, dass sie für die Expansionspläne im Verteidiungssektor eine neue Produktionsanlage für nitriertes Guanidin in den USA bauen wird ...(Bild:  Alzchem)
Knalliges aus South Carolina! Die Alzchem Group aus Trostberg gibt bekannt, dass sie für die Expansionspläne im Verteidiungssektor eine neue Produktionsanlage für nitriertes Guanidin in den USA bauen wird ...
(Bild: Alzchem)

Mit der Entscheidung für den Standort Bushy Park in South Carolina hat Alzchem, wie es heißt, einen wichtigen Meilenstein für den Aufbau einer Nitroguanidin-Produktion in den USA erreicht. Das Projekt soll den amerikanischen Markt auf Basis eines Vertrages mit der US-Regierung mit dem Produkt versorgen, das für Treibladungspulver und Sicherheitssprengstoffe verwendet wird. Die geplanten Investitionen werden auf voraussichtlich 150 Millionen Dollar beziffert. Sie werden durch Fördermaßnahmen der US-Regierung getragen und durch den Bundesstaat South Carolina sowie vom Berkeley County unterstützt, wie es weiter heißt. Der Bau der neuen Produktionsanlage soll im Laufe des nächsten Jahres starten, heißt es weiter. Produziert würde dann ab 2029.

Vorprodukte kommen weiterhin aus Deutschland

Nach der derzeitigen Inbetriebnahme zusätzlicher Nitroguanidin-Kapazitäten in Deutschland folgt damit der nächste Wachstumsschritt der Alzchem Group in diesem Metier. Mit dem Aufbau einer Produktionsbasis in den USA stärkt Alzchem folglich die internationale Marktposition und bedient die weltweit steigende Nachfrage nach diesem Material. Die Vorprodukte würden weiterhin an den deutschen Standorten hergestellt, was damit die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland absichere. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Standortsuche wird nun die nächste Projektphase eingeleitet. Im Fokus stehen dabei die weitere Vertiefung des Front End Engineering and Design (FEED-Prozesses), die Konkretisierung der technischen Planung, die Einholung regulatorischer Genehmigungen und die Endverhandlung des Vertrages mit der US-Regierung.

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