Energietechnik Analyse aller Energieverbräuche zeigt vielfältige Einsparpotenziale
Die Spannbreite der Einsparmöglichkeiten bei Energie reicht von einem überlegten Stromeinkauf über die Beleuchtungs- und Motorenoptimierung bis hin zu einer angepassten Drucklufterzeugung. Dass sich die anfänglichen Investitionskosten rentieren, belegen die dargestellten Beispiele.
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Durch kluge Strategien beim Einkauf von Strom und Erdgas lassen sich erhebliche Summen sparen, ebenso durch eine Prüfung der Netzentgelte und der gesetzlichen Kostenbestandteile. Beim Hagener Schmierstoff-Hersteller Bechem ergeben sich allein durch solche kaufmännischen Maßnahmen Einsparungen von über 50 000 Euro im Jahr. Wer auch den tatsächlichen Energieverbrauch senken will, muss sich die Bandbreite technischer Verbesserungsmöglichkeiten ansehen.
Inzwischen verbreitet ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bei der vor allem in Blockheizkraftwerken zeitgleich Strom und Wärme erzeugt wird. Öffentliche Aufmerksamkeit findet seit Jahren auch die Photovoltaik, die Umwandlung von Licht in elektrische Energie, die selbst genutzt und/oder in das öffentliche Netz eingespeist wird. Weniger Beachtung wird dagegen oft anderen Bereichen geschenkt.
Einsparungen bei Beleuchtung sind bei Modernisierung einfach umsetzbar
So ist eine am tatsächlichen Bedarf orientierte Beleuchtung von Werkshallen und einzelnen Arbeitsplätzen vielfach bereits durch eine Modernisierung der vorhandenen Anlagen zu erzielen. Wenn Dreibanden-Leuchtstofflampen mit Nachrüstreflektoren aus Aluminium kombiniert werden, lässt sich die Zahl der Lampen bei mindestens gleich bleibender Lichtstärke zur Hälfte reduzieren, was den Stromverbrauch um ebenfalls 50% verringert. Nach einem erfolgreichen Testbetrieb entschied sich beispielsweise die Firma Odenwald-Chemie für eine Nachrüstung und erzielt bei einer Investition von etwa 10 000 Euro knapp das Dreifache an jährlicher Einsparung bei den Stromkosten (Bild 1).
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