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Bei Gebäudeteilen mit hohem Einfall von Außenlicht bietet sich der Einsatz einer tageslichtabhängigen Steuerung an. Der Kunstlichtanteil kann je nach Witterungsverhältnissen reduziert werden, wobei natürlich die am Arbeitsplatz geforderten Beleuchtungsstärken einzuhalten sind.
Der Gelenkkopf-Hersteller Durbal hat den weit überwiegenden Teil der bestehenden Beleuchtung durch neue Stromschienen ersetzt. Das neue Beleuchtungskonzept beinhaltet moderne Hochleistungsreflektoren und eine eigene Regelung für jede Halle. Bei Sonnenschein wird die künstliche Beleuchtung auf bis zu 40% der Leistung stufenlos gedimmt. Die Investitionskosten haben sich in weniger als drei Jahren amortisiert.
Effiziente Antriebe können durch Motorenoptimierung erreicht werden
Elektrische Antriebe machen einen Großteil des industriellen Stromverbrauches aus. Insbesondere bei Motoren, die wesentlich unterhalb ihrer Nennleistung oder bei erheblichen Leistungsschwankungen betrieben werden, bietet sich der Einsatz einer Motoroptimierung an. Hierbei wird die Spannung dem tatsächlichen Abnahmeverhalten angepasst, die Verlustleistung im Motor wird gesenkt.
Auf diese Weise lassen sich Einsparungen um bis zu 20% erzielen. Eine Motoroptimierung kann beispielsweise bei Rolltreppen, Transportbändern, hydraulischen Pressen oder bei Spritzgussmaschinen eingesetzt werden. Stromeinsparungen bis zu 75% lassen sich bei der stufenlosen Leistungsanpassung durch Frequenzumrichter erreichen. Die Förderleistung, zum Beispiel von Heizungsumwälzpumpen und somit der Strombezug des Antriebes, wird auf den tatsächlich benötigten Bedarf reduziert. Für kleinere Betriebe werden heute Pumpe, Motor und Frequenzsteuerung als eine Einheit angeboten.
Angepasste Kompressoren optimieren die Drucklufterzeugung
Kompressoren zur Erzeugung von Druckluft werden vielfach über eine Dreipunktregelung (Last-/Leerlauf- und Aussetzbetrieb) gesteuert. Diese Regelungsart hat jedoch ihre Nachteile: Im Leerlaufbetrieb nehmen die Verdichter 20 bis 30% ihrer elektrischen Nennleistung auf, ohne eine Verdichtungsarbeit auszuführen. Die Schaltdifferenz zwischen Einschalt- und Ausschaltdruck führt dazu, dass der mittlere Erzeugerdruck immer über dem benötigten Netzdruck liegt.
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