China Market Insider Analysten überrascht: Energiekrise trifft China unerwartet hart

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Melanie Krauß

Die Auswirkungen von Chinas Stromknappheit auf die Industrie sind noch stärker als erwartet. Warum Analysten jetzt sogar ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigieren.

(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

Die Energiekrise in China dämpft die Stimmung in der Fertigungsindustrie des Landes. Im September ist der Index der Einkaufsmanager (PMI), ein verlässlicher Indikator für die Industrieproduktion, überraschend stark und in negatives Territorium abgerutscht, berichten staatliche Medien in Peking.

Die stark gestiegenen Kohlepreise und der von der chinesischen Klimapolitik akut verschärfte Strommangel haben jetzt „die industrielle Produktion belastet“, schreibt die parteinahe Zeitung Global Times. Es sei der niedrigste Stand des PMI-Index seit Februar 2020, als in ganz China für eine kurze Zeit landesweite Lockdowns wegen Corona versucht worden waren.