Deal! Continental verkauft Contitech an Lone Star Funds

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Der nunmehrige Reifenhersteller Continental verkauft seine Kunststofftechniksparte Contitech für eine Milliardensumme an den Finanzinvestor Lone Star Funds, wie jetzt herauskam ...

Jetzt ist es klar! Continental verkauft die Tochter Contitech an den Investor Lone Star Funds ...(Bild:  Continental)
Jetzt ist es klar! Continental verkauft die Tochter Contitech an den Investor Lone Star Funds ...
(Bild: Continental)

In einem jetzt unterzeichneten Kaufvertrag sei mit Blick auf Contitech ein Unternehmenswert von vier Milliarden Euro vereinbart worden, wie Continental aus Hannover zum Thema Verkauf der Sparte informiert. Hinzu kämen noch mögliche erfolgsabhängige Komponenten in Höhe von maximal möglichen 250 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Das Ganze steht aber noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen – insbesondere in puncto Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Verkauf könnte noch bis Ende 2026 unter Dach und Fach sein. Mit dem Verkauf wird Continental nun zu einem reinen Reifenhersteller – ein Schritt, der schon länger angekündigt war. Das Unternehmen suchte zuletzt nach einem Käufer für seine Kunststofftechnik-Tochter Contitech, die bekanntlich etwa Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie fertigt.

Das macht Continental mit dem Verkaufserlös von Contitech

Zuletzt beschäftigte die Sparte weltweit über 20.000 Personen, davon etwa 7.700 in Deutschland. Aber im vergangenen Jahr hatte die Contitech auch bereits Werkschließungen in mehreren Bundesländern angekündigt. Einen Großteil der Einnahmen des Verkaufs plant Continental an die Aktionäre weiterzugeben, wie man weiter erfährt. Rund 2,5 Milliarden Euro des erwarteten Mittelzuflusses von rund 3,1 Milliarden Euro sollen entweder in Form einer Sonderdividende oder über den Rückkauf von Aktien und eine außerordentliche Ausschüttung an die Anteilseigner fließen. Das jedenfalls sagte Continental zu dem Thema. Bereits am Freitag hatte der Hannoversche Konzern bekanntgegeben, dass Vorstand und Aufsichtsrat dem Abschluss eines Kaufvertrages auf Basis einer Unternehmensbewertung von vier Milliarden Euro zustimmten.

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