2026 kann weitergehen

Ein gutes Jahr für Andritz

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Andritz-Geschäftsbereich Pulp & Paper

Im Geschäftsbereich Pulp & Paper stieg der Auftragseingang deutlich auf 3.348,1 Milliarden Euro ( plus 20 Prozent zu 2024). Das kam durch Aufträge aus den USA und Asien. Darunter befanden sich Großaufträge für fünf neue Zellstoffwerke in China, die infolge des Trends zur Integration der Zellstoffproduktion bei Papierherstellern kamen. In Deutschland führten neue Vorschriften zum Recycling von Phosphor zu Aufträgen für den Bau von drei kompletten Anlagen zur Verbrennung von Klärschlamm.

Hydropower kletterte auf Rekordhoch

Im Geschäftsbereich Hydropower stieg der Auftragseingang auf ein Rekordniveau von 2.516 Milliarden (plus 16 Prozent zu 2024). Erklärt wird das mit der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien, Netzstabilität und Pumpspeicherkapazitäten. Großaufträge kamen wieder aus Amerika und Asien, während der europäische Markt von Sanierungen und Modernisierungen geprägt war, wie es heißt. Zu den Großaufträgen zählten Ausrüstungen für das neue 1.500-Megawatt-Pumpspeicherkraftwerk Tarali in Indien und das 720-Megawatt-Wasserkraftwerk Srinagarind in Thailand. Damit werde die Wasserkraft als Eckpfeiler in puncto erneuerbare Energien deutlich.

Andritz-Umwelt- und -Energietechnik

Nach drei Jahren starken Wachstums lag der Auftragseingang im Bereich Environment & Energy mit 1.566,2 Milliarden nun leider leicht unter dem Vorjahreswert (minus drei Prozent). Nach mehreren Quartalen mit Projektverzögerungen kehrte der Auftragseingang aber in der zweiten Jahreshälfte wieder auf Wachstumskurs zurück (plus elf Prozent zum Vorjahr). Das sei durch die starke Nachfrage nach Systemen für saubere Luft in Europa und Nordamerika getrieben. Im Bereich grüner Wasserstoff und CO2-Abscheidung wurden hingegen lediglich Engineering-Aufträge vergeben, wie Andritz meldet.

Andritz-Bereich Metals schwächelt

Der Andritz-Geschäftsbereich Metals verzeichnete einen Auftragseingang von 1.479,4 Milliarden Euro (minus 13 Prozent zu 2024), was die geringe Investitionstätigkeit in der Automobil- und Stahlindustrie widerspiegelt. Während der Markt das dritte Jahr in Folge rückläufig war, konnte man die Rentabilität aber durch weitere Kapazitätsanpassungen sichern. Zu den Aufträgen zählten Pressenlinien für den Automobilsektor sowie Anlagen zur Verarbeitung von Siliziumstahl. Letzterer unterstützen die Elektrifizierung von Transport- und Energiesystemen.

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