Antriebstechnik Arburg-Unternehmer haben AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG übernommen

Redakteur: Stefanie Michel

Die Arburg-Unternehmerfamilien Hehl und Keinath haben zum 1. Januar 2021 den Antriebs- und Automatisierungsspezialisten AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG übernommen. Das Unternehmen wird zukünftig unter dem Namen AMK-Motion firmieren.

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Mit der Übernahme der AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG haben die Arburg-Gesellschafter Juliane Hehl, Michael Hehl und Renate Keinath (v. l.) in die Zukunft der elektrischen Spritzgießmaschinen investiert.
Mit der Übernahme der AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG haben die Arburg-Gesellschafter Juliane Hehl, Michael Hehl und Renate Keinath (v. l.) in die Zukunft der elektrischen Spritzgießmaschinen investiert.
(Bild: © ARBURG / Adobe Stock)

Zum 1. Januar 2021 haben die Arburg-Gesellschafter Juliane und Michael Hehl sowie Renate Keinath die AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG die Sparte „Drives & Automation“ und damit die Sparte „Drives & Automation“ der AMK Group übernommen. Bereits seit über zwei Jahrzehnten ist AMK ein enger Entwicklungspartner von Arburg für die elektrische Antriebstechnik. Diese Kooperation hat maßgeblich zur Erfolgsgeschichte der elektrischen Allrounder-Spritzgießmaschinen beigetragen. Nun hatte sich aufgrund strategischer Veränderungswünsche des chinesischen AMK-Eigentümers die Chance angeboten, AMK Arnold Müller zu übernehmen. „Wir sind sehr überzeugt von dieser wichtigen Akquisition“, freut sich Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. „Damit unterstreichen wir die Bedeutung der elektrischen Spritzgießmaschinen, deren Anteil in unserem Portfolio seit Jahren kontinuierlich wächst und für die Zukunft noch sehr viel mehr Potenzial hat.“

Mitarbeiter werden übernommen, Standorte bleiben erhalten

Die bisherige AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG wird zukünftig unter dem Namen AMK-Motion GmbH + Co. KG firmieren. Die Mitarbeitenden der ehemaligen AMK-Sparte „Drives & Automation“ werden übernommen, und auch die Standorte Kirchheim/Teck und Weida in Deutschland sowie Gabrovo in Bulgarien bleiben erhalten.

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AMK hat sich im Laufe der vergangenen fünf Jahrzehnte vom Motorenhersteller zum Systemlieferanten entwickelt. Gegliedert ist die AMK-Gruppe in zwei Sparten: Während der Bereich „Drives & Automation“, der bislang zur AMK Arnold Müller GmbH & Co. KG gehörte, Servomotoren, zentrale und dezentrale Antriebslösungen sowie Steuerungen umfasst, fertigt die Automotive-Sparte der AMK Automotive GmbH & Co. KG unter anderem Luftfederkompressoren, Luftfedersysteme und Lenkhilfeantriebe. Im Jahr 2016 wurde das schwäbische Familienunternehmen mit seinen beiden Bereichen an den chinesischen Investor Zhongding Holding Europe GmbH verkauft.

Übernahme stärkt Entwicklung der elektrischen Allrounder

Mit der Übernahme der wichtigen AMK-Sparte hat Arburg Zugriff auf das Know-how und Einfluss auf die zukünftige Entwicklungsarbeit. So kann die Antriebstechnik der elektrischen Allrounder noch schneller und effizient weiterentwickelt werden. Die Entwicklungspartnerschaft zwischen Arburg und AMK im Motorenbereich besteht bereits seit 1994. Ein wichtiger Meilenstein der Zusammenarbeit war die Markteinführung der ersten elektrischen Serienmaschinen, der Baureihe Alldrive, im Jahr 2001. Die Allrounder A sind seit dieser Zeit wesentlich mit AMK-Antriebskomponenten ausgestattet.

Neben der Technologie und der langjährigen Partnerschaft spielte für die Arburg-Gesellschafter bei dem Kauf auch die solide Grund-Philosophie des neuen Unternehmens eine Rolle. AMK und Arburg verfügen traditionell über ähnliche Werte und stehen für langfristiges unternehmerisches Engagement mit Blick auf Stabilität und eine nachhaltige, Know-how-orientierte Strategie.

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