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Piminer Asiatischer Drache im Land der Nibelungen

| Redakteur: Stefanie Michel

Qualitativ hochwertige Werkzeugmaschinen, in denen Komponenten der Marktführer verbaut sind, will ein chinesisches Unternehmen auf dem deutschen Markt etablieren. Ein europäisches Zentrallager und vorhandene Händler unterstützen den Maschinenbauer auf seinem Wachstumskurs.

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Showroom von Priminer: Die Werkzeugmaschinen sollen mit gleichbleibend hoher Qualität und modernster Technik überzeugen.
Showroom von Priminer: Die Werkzeugmaschinen sollen mit gleichbleibend hoher Qualität und modernster Technik überzeugen.
(Bild: Priminer)

China, der dominierende Drachen in Asien, sucht wie viele andere ständig nach Wegen, die eigene Wirtschaft anzukurbeln und seine Exporte zu steigern. Besonders in der Zeit instabiler Wechselkurse und des deutlich abgeschwächten globalen Wachstums strengen sich Unternehmen und die Regierung an, durch neue Konzepte Wettbewerbsvorteile für das Land zu erzielen.

Das Unternehmen Priminer aus China hat, ermutigt durch großen Verkaufserfolge in Deutschland, jetzt auch den Sprung hierher gewagt und eine eigene Gesellschaft gegründet. Die Priminer Werkzeugmaschinen GmbH soll mit einem eigenen Zentrallager Europa für Maschinen und Ersatzteile die bereits vorhandenen Händler unterstützen und weitere Vertriebspartner akquirieren.

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Hoher Anspruch an Qualität und Service

Maschinen in immer gleichbleibend hoher Qualität zu liefern und natürlich ein entsprechender Service, der die Maschinenverfügbarkeit gewährleistet: Das ist der eigene Anspruch, den die Leitung des chinesischen Unternehmens an sich und auch an seine Zulieferer stellt. „Der Name unseres Unternehmens ‚Priminer’ steht für die Innovation, den Entwicklungsgeist und die Zuverlässigkeit“, erklärt Jack Chen, der Geschäftsführer von Priminer Machine Tools. Der erste Markt, den das Unternehmen für sich gewinnen konnte, war die Türkei. Von dort aus wurde das Vertriebsnetz permanent weiterentwickelt; inzwischen kennt man den Namen „Priminer“ schon in mehr als 20 Ländern.

„In unserem Portfolio haben wir sechs verschiedenen Serien von Fräsmaschinen. Entsprechend den Anwendungsfällen findet man bei uns alles von einer einfachen Drei-Achs-Fräsmaschine bis zum modernen Fünf-Achs-Fräszentrum. Wir hoffen, dass wir damit verstärkt auch die deutschen und anderen europäischen Kunden für uns gewinnen werden“, so Chen.

Komponenten von namhaften Herstellern

Das Unternehmen wurde vor sechs Jahren von einem globalen Team in Shenzhen (China) gegründet. Außer den Standorten in Deutschland und China gibt es auch Produktionsstätten in Russland, Indonesien und Iran – also in strategisch ausgewählten Wachstumsmärkten mit extremen Zuwachsraten.

Der Fokus von Priminer liegt auf dem Einsatz moderner Komponenten. Es werden Führungssysteme von Bosch Rexroth oder Hiwin verwendet sowie Kupplungen von R+W Antriebselemente und Steuerungspakete von den Marktführern als komplette Systeme in den Maschinen eingebaut. Jede Maschine unterliegt vor der Auslieferung an den Kunden einem obligatorischen 48-stündigen Testlauf und erhält am Ende ein eigenes technisches Protokoll, in dem alle Komponenten und Spezifikationen beschrieben werden. Diese Informationen sind wichtig für den After-Sales-Service und die Lieferung benötigter Ersatzteile.

Chen: „Wir passen nicht nur das Design unseren Maschinen ständig an, wir halten auch die Hand am Puls der modernen Technologien und setzen diese kontinuierlich in der Entwicklung um. Nur so sichern wir uns wichtige Wettbewerbsvorteile für die bessere Durchdringung der Märkte.“

* Weitere Informationen: Priminer Werkzeugmaschinen GmbH in 24539 Neumünster

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