Motion Meeting 2017 Auch im schwierigen Marktumfeld auf Innovationen setzen

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Der Kunde, eine neue Rundschleifmaschine in verschiedenen Verschalungsausführungen aber auch das Megathema Industrie 4.0 standen im Fokus der traditionellen Jahrespressekonferenz der Schleifprofis Studer, Schaudt Mikrosa.

Anbieter zum Thema

Die Geschäftsleitung Studer und Schaudt Mikrosa (v.l.): Gerd König, Fred Gaegauf und Jens Bleher.
Die Geschäftsleitung Studer und Schaudt Mikrosa (v.l.): Gerd König, Fred Gaegauf und Jens Bleher.
(Bild: Sonnenberg)

Um auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen zu können, heißt es erst einmal die Individualität des Kunden zu verstehen. Diesen Anspruch verfolgen die Schleifprofis Studer, Schaudt Mikrosa. Gar nicht so einfach, in einer Zeit, in der die Komplexität der Prozesse stetig zunimmt und Kundenanforderungen stark steigen. Dank Flexibilität in der Produktion und dem Streben nach Innovation, sehen sich die drei Unternehmen gut aufgestellt. „Wir sind gut unterwegs, auch wenn nicht alle gesteckten Ziele erreicht wurden“, erklärt Fred Gaegauf, CEO von Studer und Schaudt Mikrosa, auf der traditionellen Jahrespressekonferenz. Dafür haben die Rundschleifer viel in ihre Produktionstechnologie investiert und Durchlaufzeiten massiv reduziert, was letztendlich auch dem Kunden zu Gute kommt.

Trotz erfolgreicher Grindtec blieb Ergebnis unter Plan

Obwohl Studer nach einer erfolgreichen Grindtec gut in das Jahr 2016 startete, schloss die Fritz Studer AG das Jahr unter Plan ab. „Der Dieselskandal bei VW, die schwache Wirtschaft in China und die anhaltenden Auswirkungen des Euro-Wechselkurses wie auch politische Unsicherheiten in vielen Ländern machten uns zu schaffen“, erklärt Jens Bleher, Geschäftsführer Studer und CSO der Technologiegruppe Rundschleifen die Gründe. Ähnlich bei Schaudt Mikrosa. Nach einem starken Frühjahr blieb der Auftragseingang deutlich unter den gesteckten Zielen.

Bei der neuen S11, der kleinsten Produktionsrundschleifmaschine im Studer-Portfolio, profitiert der Anwender von den Studer Standard-Zyklen und der Schleifsoftware für Offline-Programmierung Studer Grind.
Bei der neuen S11, der kleinsten Produktionsrundschleifmaschine im Studer-Portfolio, profitiert der Anwender von den Studer Standard-Zyklen und der Schleifsoftware für Offline-Programmierung Studer Grind.
(Bild: Sonnenberg)

Studer bietet die S 11 in zwei verschiedenen Verschalungsausführungen an. Die bestehende Version ist speziell ausgelegt für die Handbeladung oder die Kombination mit kleinen Handlingsystemen. Die neue Verschalung (im Bild) ist optimiert für die vertikale Beladung mit Dachluke. Sie empfiehlt sich daher für eine verkettete Fertigung, bei der die Maschinen über Portalkrane be- und entladen werden.
Studer bietet die S 11 in zwei verschiedenen Verschalungsausführungen an. Die bestehende Version ist speziell ausgelegt für die Handbeladung oder die Kombination mit kleinen Handlingsystemen. Die neue Verschalung (im Bild) ist optimiert für die vertikale Beladung mit Dachluke. Sie empfiehlt sich daher für eine verkettete Fertigung, bei der die Maschinen über Portalkrane be- und entladen werden.
(Bild: Sonnenberg)

Trotzdem bleibt das Wesentliche im Blick: der Customer Care. Dort werden dank Prozessverbesserungen die Effizienz gesteigert und die Termintreue erhöht. Langfristig rechnet der Customer Care von Studer mit einer Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich.

Auch für die Zukunft haben sich die drei Unternehmen einige Projekte auf die Agenda geschrieben. Allen voran das Megathema Industrie 4.0. Dabei setzen die Rundschleifer den Fokus auf die Erfassung von Maschinen- und Prozessdaten, mit dem Ziel der vorausschauenden Instandhaltung. Ebenfalls im Fokus der drei Unternehmen sind intelligente Sensoren, die den Schleifprozess vollumfänglich vermessen und aktiv unterstützen sollen. Auch in den Bereich der Kühlschmiermittel investiert Studer und entwickelt gemeinsam mit der im 3D-Druck tätigen IRPD AG Kühlmitteldüsen für laminare Strömungsverläufe. Diese erlauben es, das Schmiermittel zielgenau in den Schleifspalt zu richten und so auf der gewünschten Stelle den optimalen Kühleffekt zu erreichen.

Mit diesen Ansätzen behaupten sich die Schleifprofis trotz schwieriger Umstände an der Weltspitze des Rundschleifens.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:44533624)