Gegendarstellung!

So rechtfertigt der Audi-Chef Döllner die Sache mit Donald Trump

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Audi-Auftritt mit Trump löst teilweise Empörung aus

Der gemeinsame Auftritt mit Trump hatte für große Überraschung aber auch scharfe Kritik gesorgt – bis hin zur Rücktrittsforderung!. Ein Aspekt dabei sei, dass Aud in in internen Regeln in den drei letzten Monaten vor Wahlen öffentlich wirksame Termine mit zur Wahl stehenden Parteien oder Politikern ausschließe. In den USA sind aber am 3. November Zwischenwahlen angesagt. Die Frage ist, ob Audi das überhaupt auf dem Schirm gehabt hat und nicht Trump einfach die Chance wahrgenommen hat, um sich zu stärken, denn immerhin geht es in Georgia um Tausende von Arbeitsplätzen, was er dann für sich reklamieren kann. Die VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo sah es so: „Etliche Minuten voller Rassismus, Sexismus, Fremdenhass, Transphobie, Verächtlichmachung der Demokratie! Und dann tritt einer unserer obersten Konzern-Repräsentanten auf die Bühne und betreibt aktive Wahlkampfhilfe!“ Die Linksfraktion in der Politik fordert nun sogar den Rücktritt Döllners. Audi erklärt aber dazu, dass bei dieser Entscheidung die Möglichkeit, die Voraussetzungen für eine langfristige Investition von Audi in den USA voranzubringen, im Mittelpunkt stand. Ein solches Investment ist immerhin auf Jahrzehnte – und damit weit über einzelne Wahlperioden hinaus – angelegt. In dieser besonderen Situation ging es darum, das Unternehmensinteresse und ein konkretes Zeitfenster für das Vorhaben angemessen zu berücksichtigen. Nichts bei diesem Auftritt sei Ausdruck einer parteipolitischen Positionierung gewesen!

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