Prognose runter ... Audi leidet an Eskalation im Nahen Osten und am China-Geschäft

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Die Volkswagen-Tochter Audi schraubt ihre Erwartungen aufgrund des Iran-Kriegs und des schwächelnden China-Marktes herunter ...

Es wird schlechter als gedacht! Audi plagen noch immer diverse Probleme. Dazu gehört auch das sich dahinschleppende China-Geschäft, für das etwa der Audi-E5-Sportback angeboten wird. Alles in allem senken die Ingostlädter nun ihre Prognosen ...(Bild:  Audi)
Es wird schlechter als gedacht! Audi plagen noch immer diverse Probleme. Dazu gehört auch das sich dahinschleppende China-Geschäft, für das etwa der Audi-E5-Sportback angeboten wird. Alles in allem senken die Ingostlädter nun ihre Prognosen ...
(Bild: Audi)

Audi hat weiterhin Probleme, weshalb man die Prognose angesichts eines immer schwieriger werdenden Marktes in China und wegen der Eskalation im Nahen Osten weniger Umsatz und Rendite haben wird. Der Gewinn im zweiten Quartal sank schon um rund 21 Prozent (auf 563 Millionen Euro) nach Steuern. Die Zahlen betreffen Audi als Teilkonzern von Volkswagen – schließen also Lamborghini, Bentley und Ducati mit ein. Konkret sollen es jetzt umsatzmäßig nur noch 58 bis maximal 63 Milliarden Euro werden – rund fünf Milliarden weniger als nach dem ersten Quartal gedacht.

Audi geht es immerhin besser als der Mutter V

Auch drosselte der „Herr der (vier) Ringe“ die Erwartung für die operative Rendite auf fünf bis sieben Prozent statt zuvor sechs bis acht Prozent. Zusammen würde das voraussichtlich auch einen niedrigeren Gewinn bedeuten. VW-Konzernfinanzchef Arno Antlitz hatte die Prognosesenkung der Ingolstädter bereits vor dem Wochenende durchscheinen lassen, wie man erfährt. Der Rückgang beim Quartalsgewinn falle allerdings vergleichsweise niedrig aus, wenn man ihn mit dem Einbruch von gut einem Drittel bei der Konzernmutter Volkswagen im zweiten Jahresviertel vergleiche. Denn bei Audi machen sich offenkundig bereits die Sparbemühungen bemerkbar. Gleichzeitig denkt VW über die Schließung des Werks in Neckarsulm nach. Die Ingolstädter mussten in diesem Jahr immerhin weniger Geld für Restrukturierungen zurückstellen als 2025. Und neue Audi-Modelle könnten im zweiten Halbjahr nun auch noch einiges herumreißen, glaubt man.

Beim Stellenabbau kommt Audi gut voran

Das Handelsblatt sprach auch von Überlegungen, den Standort Neckarsulm durch eine Senkung der Kapazitäten dort und in Ingolstadt retten zu können. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Blume auch sein Sparpaket durchdrücken – spätestens dann sollen auch die Audi-Mitarbeiter wissen, woran sie wirklich sind. Aktuell läuft bereits ein Stellenabbauprogramm bei Audi. Im März 2025 hatte man schon den Abbau von bis zu 7.500 Stellen bis 2029 verkündet. Damals war aber auch die Beschäftigungssicherung, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, bis Ende 2033 verlängert worden. Beim Abbau kommt Audi wohl gut voran, heißt es weiter. Der Audi-Chef Gernot Döllner zum Sparen: „Audi ist ein zentraler Baustein des Konzerns und Teil der Lösung der Probleme! Das Ziel muss jetzt ein langfristiger, tragfähiger Fahrplan für die Zukunft sein.

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