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Eigens entwickelter Werkzeughalter für die Bohrmaschine
Um die Bohrmaschine direkt an der Karusselldrehbank nutzen zu können, wurde diese mit einem eigens entwickelten Werkzeughalter ausgestattet. Zur Fixierung der Pistolenbohrmaschine ließ sich die zylindrische Spannfläche des Stützhandgriffs praktischerweise nutzen. Dazu wurde der Zusatzhandgriff entfernt und über die so entstandene Freifläche konnte der fertigungsinterne Werkzeugbau die Bohrmaschine ohne Modifikationen fest mit dem Halter verbinden.
Die Leitung für den Kühlschmierstoff war ebenfalls schnell verlegt und der einzige Umbau im eigentlichen Sinne betraf die Bohrer selbst. Das Unternehmen wollte das 13-mm-Zahnkranz-Bohrfutter der durchzugsstarken Maschine weiterhin nutzen, weil es im Vergleich zu einem Standard-Schnellspann-Bohrfutter die Drehmomentkräfte beim Bohren viel besser überträgt. Deshalb drehte man kurzerhand den Schaft um 1 mm ab, sodass sich die 14-mm-Bohrer nun ohne Weiteres in das 13er-Futter spannen lassen.
Rüst- und Bearbeitungszeiten sinken um 10 min pro Bauteil
Die Änderung im Fertigungsablauf spart im Vergleich zu früher pro Bauteil etwa 10 min Rüst- und Bearbeitungszeiten ein. Das Druckluftwerkzeug hat sich als zuverlässige Maschinenkomponente bewährt, auch wenn sie als Handbohrmaschine ausgelegt war. So konnte die Serienfertigung bei Starlinger noch wirtschaftlicher werden. MM
* Florian Eckert ist Business-Manager Fabrication & Maintenance bei der Atlas Copco Tools Central Europe GmbH in 45141 Essen
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