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Das ist etwa bei der Wartung kleinerer Maschinen häufig der Fall. Hier genügt manchmal schon ein einfacher Einzelanschlagpunkt, der möglichst zentriert über Kopf oder auch auf der Maschine selbst angebracht werden kann. Einmal gesichert, kann man sich in einem festen Radius frei um den Anschlagpunkt bewegen; verfügt dieser dann noch über eine drehbare Ringöse wie beim Modell ABS-Lock III-R, kann der Mitarbeiter vollkommen ungehindert seiner Arbeit nachgehen, weil sich so leicht nichts verkantet oder verhakt.
Tipp vom Fachmann: Auffangwesten statt Auffanggurte
Welches System auch gefragt ist, es gibt einen entscheidenden Faktor, der immer beachtet werden sollte: die Einfachheit. Bei der Arbeitssicherheit ist Komplexität immer ein zusätzliches Risiko. Das fängt beim Auffanggurt an. Nicht immer ist hier auf den ersten Blick zu erkennen, wie der Gurt richtig angelegt wird. Der Tipp vom Fachmann: Auffangwesten statt Auffanggurte. Bei einer Weste fragt sich niemand, wie er sie richtig anlegen soll. Vorne und hinten, oben und unten – hier ist alles auf den ersten Blick zu erkennen. Einfachheit sollte aber auch bei den fest installierten Anschlagvorrichtungen herrschen.
Einzelanschlagpunkte bieten hier ein eher geringes Risiko; der Karabinerhaken wird einfach eingehakt. Bei Seilsicherungssystemen ist das schon anders. Gute Systeme erkennt man häufig an dem zugehörigen Gleiter. Ein Bronzegleiter läuft beispielsweise deutlich leichter über Edelstahlseile als Gleiter aus Edelstahl. Seinen Gleiter hat ABS so konzipiert, dass er nicht versehentlich falsch auf das Seil gesetzt werden kann.
Thema Absturzsicherung endet nicht mit der Montage einer Anschlagvorrichtung
Mit der Montage einer Anschlagvorrichtung endet das Thema Absturzsicherung für Unternehmen allerdings nicht – die Mitarbeiter müssen in der Verwendung von PSA-GA (gegen Absturz) geschult sein und das System muss jährlich gewartet werden. Um die Wartung zu vereinfachen und Schwachstellen besser ausfindig machen zu können, führt ABS Safety in diesem Jahr individuelle Seriennummern für jede Systemstütze ein. So können einzelne Teile, die etwa durch einen Sturz in Mitleidenschaft gezogen wurden, leichter identifiziert und gezielt ersetzt werden.
* Ludwig Beckers ist Geschäftsführer der ABS Safety GmbH in 47623 Kevelaer. Michael Podschadel-Hoff ist Kommunikationsberater bei der Medienagentur document1 in 47574 Goch.
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