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European Robotics Week 2018

Augsburg als Gastgeber der diesjährigen European Robotics Week

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Zum Auftakt der European Robotics Week 2018 lud Gastgeber Augsburg vom 16. bis 18. November in die bayerisch-schwäbische Wirtschaftsregion.

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Die European Robotics Week (ERW) ist eine europaweite Veranstaltungsreihe, die vom 16. bis 25. November insbesondere Themen wie die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter behandelt.
Die European Robotics Week (ERW) ist eine europaweite Veranstaltungsreihe, die vom 16. bis 25. November insbesondere Themen wie die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter behandelt.
(Bild: Kuka)

Mit zahlreich ansässigen Technologieunternehmen sowie erstklassiger Forschung überzeugte Augsburg den europäischen Roboterverband euRobotics, Veranstalter der European Robotics Week, als Austragungsort.

Die European Robotics Week (ERW) ist eine europaweite Veranstaltungsreihe und dauert vom 16. bis 25. November: Angekündigt sind zahlreiche Vorträge und interaktive Ausstellungen zum Thema Robotik, Automatisierung und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Experten, Laien und Kinder: Alle Interessierten sind herzlich willkommen, die verschiedenen Angebote wahrzunehmen.

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„Als Unternehmen, das sich proaktiv europaweit engagiert und gesellschaftliche Themen rund um die Robotik verantwortet, freuen wir uns sehr, dass die Europäische Roboterwoche in diesem Jahr in Augsburg gastiert“, sagt Bernd Liepert, Chief Innovation Officer bei Kuka (Platinum Sponsor der Veranstaltung) und Präsident des Verbandes euRobotics.

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Robotik mit Kirstin Albracht, Sporthochschule Köln, Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Prof. Stefano Stramigioli, Universität Twente und Philippe Lorenz, Stiftung neue Verantwortung Berlin.
Podiumsdiskussion zur Zukunft der Robotik mit Kirstin Albracht, Sporthochschule Köln, Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Prof. Stefano Stramigioli, Universität Twente und Philippe Lorenz, Stiftung neue Verantwortung Berlin.
(Bild: Sonnenberg)

Anlässlich zur European Robotics Week 2018 lud Kuka zum Medienseminar, um mit renommierten Experten wie Prof. Dr. Torsten Kröger vom KIT in Karlsruhe oder Prof. Dr. Stefano Stramigioli von der Universität Twente Fragen rund um die Robotik zu diskutieren. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zwischen einer Tour durch die Kuka-Konzernforschung und der Roboterprogrammierung in Eigenregie im Kuka College.

In der Konzernforschung der Zukunft auf der Spur

In der Konzernforschung hat sich Kuka starke Partner an die Seite geholt und arbeitet eng mit Hochschulen und renommierten Instituten weltweit zusammen. Insgesamt 40 Mitarbeiter aufgeteilt in fünf Teams beschäftigen sich mit den verschiedenen Bereichen der Robotik, beispielsweise wie Roboter günstiger, leistungsfähiger und sicherer werden. Auch die intuitivere Bedienung von Robotern wird im Team erforscht. Ein drittes Team beschäftigt sich damit, wie Roboter intelligenter und autonomer werden (Bildverarbeitung, automatische Bahnplanung, KI etc.). Ein viertes Team beschäftigt sich mit dem Thema Industrie 4.0 (wie kommunizieren Maschinen intelligent miteinander). Das fünfte Team in der Konzernforschung baut aus den Technologien der vier genannten Bereichen Demonstratoren auf, um Kunden extern wie intern zu vermitteln, woran gearbeitet wird und um diese Technologien in einem relevanten Kontext evaluieren zu können.

Zu sehen gab es unter anderem das Projekt Refills, das auf die Einführung von Robotiklösungen zur Verbesserung der Logistikprozesse in Supermärkten abzielt und so die bestehende Struktur revolutionieren soll. Im Lebensmitteleinzelhandel machen die Filialbetriebe den größten Teil der Logistikkosten aus, was vor allem auf die manuelle Regalaufstockung zurückzuführen ist. Refills wird alle damit verbundenen Aufgaben mithilfe neuartiger modularer Roboter automatisieren. Um das Konzept der intelligenten Regalbefüllung zu verwirklichen, sind drei Szenarien vorgesehen: die autonome Überwachung der Waren in den Regalen, das Nachfüllen in Zusammenarbeit mit den Supermarktmitarbeitern und das völlig autonome Nachfüllen.

Mit Experten über die Zukunft sprechen

„Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ist ein Thema mit wachsender Bedeutung – nicht nur in unseren Fabriken, sondern auch in der gesamten Belegschaft, in unserer Gesellschaft und im Hinblick auf unsere Zukunft. Die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der European Robotics Week, bei der viele Menschen die Möglichkeit haben, zum ersten Mal mit einem Roboter zu interagieren, mit einem Technologie-Experten über die Zukunft zu sprechen sowie zu erfahren, wie sich Arbeitsweisen in den nächsten 10 Jahren ändern werden, sind ein wertvoller Beitrag zu diesem Dialog“, sagt Steven Wyatt, Head of Marketing & Sales bei ABB Robotics (Platin-Sponsor des Events) und Vize-Präsident der International Federation of Robotics (IFR).

Was man während der Ausstellung auf keinen Fall verpassen durfte:

  • Die YuMi Faltschachtel-Applikation von ABB, die Besucher mit Give-Aways versorgt
  • Gegen die Building-Challenge-Anwendung von KUKA antreten und ein Autogramm von einem Roboter erhalten
  • Dem rc_visard von Roboception dabei zusehen, wie er Äpfel aus einem Behälter greift
  • Händeschütteln mit der Fünf-Finger-Hand von SCHUNK, die einer Menschenhand gleicht
  • Mit dem humanoiden Roboter von PAL auf den Plattformen REEM-C und TIAGo interagieren
  • Lernen, wie einfach es ist, einen Roboter zu programmieren, am Beispiel von Yaskawa’s Red Dot Design Roboter Motoman GP8

Hintergrund zur European Robotics Week (ERQ)

Die ERW wurde auf Wunsch der europäischen Robotics-Community ins Leben gerufen, um der Öffentlichkeit die Roboter-Forschung und Entwicklungen in diesem Bereich näher zu bringen und eine zukünftige Roboter-Gesellschaft zu etablieren. Mehr als 500.000 Menschen in Europa waren bereits an der ERW beteiligt, seit sie 2011 zum ersten Mal stattgefunden hat. Die European Robotics Week wird von SPARC organisiert, einer öffentlich-privaten Partnerschaft für Robotics-Themen zwischen euRobotics und der Europäischen Kommission.

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