Elektrohubzylinder Ausgleichssysteme regulieren Toleranzen bei Elektrozylindern und Hubsäulen
Elektrische Antriebe wie Elektrozylinder und Hubsäulen sind leise und kommen ohne Kompressoren, Pumpen oder Filter und spezielle Sicherheitsvorkehrungen aus. Für viele Anwendungen sind sie deshalb eine energetisch günstigere Alternative zu pneumatischen oder hydraulischen Systemen. Da sich bei der Verbundmontage von mehr als zwei elektromechanischen Baugruppen Verspannungen aufgrund von Toleranzen nie ganz ausschließen lassen, zeigt RK Rose+Krieger auf der Hannover-Messe 2012 Ausgleichssysteme, die hier für Entspannung sorgen.
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Wird beim Einbau von Hubsäulen oder Elektrozylindern die Montageanleitung und hier speziell die Loslagerkonstruktion im Falle eines Synchron- oder Verbundsystems nicht genau befolgt, kann es zu Verspannungen in der Anordnung kommen. Dafür steht nun ein Komplettsystem zum Spannungsausgleichein zur Verfügung, das einfach als ein weiteres Modul in die jeweilige Konstruktion integriert werden kann. Bei Hubsäulen sorgt die Ausgleichsplatte RK Syncflex V mithilfe einer integrierten Dosenlibelle für die erforderliche senkrechte Ausrichtung. Im Lieferumfang enthaltene Stellfüße ermöglichen den Ausgleich des Höhenversatzes.
Ausgleichselement sorgt für geforderte Loslagersituation
Das Ausgleichselement RK Syncflex H sorgt für die geforderte Loslagersituation. Es besteht aus zwei Metallplatten, die über mehrere dazwischen befindliche Gummipuffer verbunden sind. Diese Schwingungsdämpfer sorgen für eine „schwimmende“ Verbindung, die Synchrontoleranzen absorbieren kann. RK bietet die Ausgleichsplatten maßgeschneidert für alle seine Hubsäulen an.
Erfolgreich eingesetzt wird das RK Syncflex-System bereits bei der Warema GmbH, einem Hersteller von Faltstoren und Jalousien. So steht deren Fädelmaschine auf insgesamt bis zu sechs Hubsäulen. Bei Fädelmaschinen handelt es sich um hochkomplexe, bis zu 7 m lange Arbeitstische, auf denen die verschiedensten Arbeitsvorrichtungen montiert sind.
Da die Maschinen im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzt werden, wechselt das Personal an der Maschine häufig. Die Hubsäulen dienen der ergonomisch optimalen Anpassung des Arbeitstisches an die Arbeitshöhe der jeweiligen Mitarbeiter. Die Herausforderung hierbei: Die Hubsäulen mussten in einem beweglichen Rahmen montiert werden.
Nivellierte Toleranzen entlasten Antriebsstrang deutlich
Die besonderen Toleranzen der geschweißten Konstruktion führten zu einer Schiefstellung und damit zu einer Überlastung der Säulen im System. Die dadurch entstandenen Verspannungen erhöhten die Belastung auf den Antriebsstrang, dessen Lebensdauer dadurch signifikant sank. Hier sorgte das Ausgleichssystem für einen Nivellieren der Toleranzen und damit für ein entspanntes System.
RK Rose+Krieger bietet Ausgleichselemente nicht nur für Hubsäulen, sondern auch für Elektrozylinder an. Das Unternehmen entwickelte mit dem RK Syncflex A einen Axialausgleich für zylindrische Linearführungen. Dies ist ein System für alle Konstruktionen, bei denen es keine Möglichkeit zum exakt parallelen Einbau von mindestens zwei Elektrozylindern gibt.
Das System funktioniert über eine Feder, deren Kraft der des jeweiligen Zylinders entspricht. Damit soll gewährleistet werden, dass der Ausgleich erst bei einer Überlastung des Zylinders wirkt. RK Syncflex A reguliert mit der Feder das Niveau der Zylinder und vermeidet so Verspannungen. Gleichzeitig erleichtern die Ausgleichselemente die präzise Einstellung der Lage der Zylinder zueinander.
RK Rose+Krieger auf der Hannover-Messe 2012: Halle 16, Stand E16
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