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Lackhärter auf PDI-Basis ermöglicht deutlichen Zeit- und Kostenvorteil
Für einen Autohersteller bedeute das einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil und berge zudem erhebliches ökologisches Einsparpotenzial: Eine Studie des Projektteams habe ergeben, dass die Technik im Vergleich zum zurzeit besten Verfahren Energieeinsparungen von 15 % und eine Senkung der CO2-Emissionen um 10 % ermögliche.
Die neue Technik basiere auf dem Einsatz eines thermolatenten Härters. Nach der Applikation verfließe der damit formulierte Lack zunächst ungehindert auf der Kunststoffoberfläche und bilde einen gleichmäßigen Film. Erst bei der anschließenden Erhöhung der Temperatur auf rund 90 °C werde der im Lack vorhandene Härter aktiviert. Er sorge für eine schnelle Aushärtung des Lacks auf dem Kunststoffsubstrat. Die Lackformulierung braucht dafür laut Hersteller nicht wesentlich geändert zu werden.
Bayer Materialscience hält an Investitionsplänen fest
Auch in Zukunft hält Bayer Materialscience an den geplanten globalen Investitionen fest, wie es in der Mitteilung heißt. Bereits im kommenden Jahr plane das Unternehmen in Caojing, China, die Fertigstellung einer neuen Produktionsanlage für Hexamethylen-Diisocyanat (HDI), mit einer Jahreskapazität von 50.000 t. Ebenfalls für 2016 ist eine Kapazitätserweiterung für Polyurethan-Dispersionen (PUD) am Standort Dormagen vorgesehen. In Caojing seien in den kommenden Jahren außerdem ein Ausbau der PUD-Kapazität – bis 2017 – sowie eine neue Anlage für Isophoron-Diisocyanat (IPDI) geplant.
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