Zigtausende verloren ... Bayerns Metall- und Elektrobranche wird immer kleiner

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Eine Analyse der „Bayme VBM – die Bayerischen M+E Arbeitgeber“ offenbart, dass die bayerische Industrie in puncto Metall- und Elektrosektor auf Talfahrt ist ...

Wie der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie herausgefunden hat, ist es um die Branche(n) derzeit alles andere als gut bestellt. „Nicht nur die Beschäftigungszahlen verringern sich seit Jahren zusehends“, gibt der Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zu bedenken ... (Bild:  dpa)
Wie der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie herausgefunden hat, ist es um die Branche(n) derzeit alles andere als gut bestellt. „Nicht nur die Beschäftigungszahlen verringern sich seit Jahren zusehends“, gibt der Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zu bedenken ...
(Bild: dpa)

Im ersten Quartal 2026 sanken sowohl die Beschäftigung als auch die Produktion in den nicht nur für Bayern wichtigen Sektoren Metall und Elektro, wie die Arbeitgeberverbände Bayme VBM mitteilen. Rund 845.000 Beschäftigte hat man gezählt, was rund 3.000 weniger waren als im Vorquartal – und etwa 17.000 weniger als noch vor einem Jahr. Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit dem Januar 2024 – dem letzten Zwischenhoch – so sind inzwischen sogar fast 30.000 Stellen verloren gegangen, wie die Verbände anmerken. Und die Aussichten sind nicht gut! „Wir erwarten, dass sich der Abbau von Arbeitsplätzen in den kommenden Monaten fortsetzt“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Weniger Kurzarbeit verheißt nicht zwingend Gutes

Die Kurzarbeit sinkt zwar ebenfalls, doch was zunächst gut klinge, habe eine dramatische Ursache. Denn wenn eine Krise so lange anhält, wie die aktuelle, so bleibt vielen Betrieben nur noch die Möglichkeit, Beschäftigung abzubauen, statt die Beschäftigtenzahl mithilfe des Kurzarbeitergelds zu halten, erklärt Brossardt. Die Produktion sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent und damit noch stärker als die Beschäftigungszahlen. Unter anderem gab es wohl deutliche Einbußen von rund acht Prozent bei den beiden größten Wirtschaftszweigen – in der Kfz-Industrie und im Maschinenbau. Im sonstigen Fahrzeugbau ging es allerdings mit zehn Prozent deutlich nach oben. Laut Brossardt profitiert man dort von einer konstant hohen Nachfrage nach zivilen Luftfahrzeugen, sowie von steigenden Ausgaben für Rüstungsgüter.

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