Düsen-Boom EOS profitiert von hoher Nachfrage nach 3D-gedruckten Düsentriebwerken

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Die gestiegene Nachfrage nach den 3D-gedruckten Düsentriebwerken von Beehive Industries führte zu einer Investition von über 50 Millionen Dollar in das Know-how von EOS aus Krailling ...

EOS darf sich freuen, denn die Nachfrage nach den Triebwerkssystemen des Kunden Beehive Industries (eins ist im Bild zu sehen) aus den USA steigt infolge der weltumspannenden Krisen. Jetzt gab es eine nette Bestellung in puncto 3D-Drucker ...(Bild:  N. Leach-Proffer)
EOS darf sich freuen, denn die Nachfrage nach den Triebwerkssystemen des Kunden Beehive Industries (eins ist im Bild zu sehen) aus den USA steigt infolge der weltumspannenden Krisen. Jetzt gab es eine nette Bestellung in puncto 3D-Drucker ...
(Bild: N. Leach-Proffer)

Beehive Industries ist ein US-amerikanischer Hersteller innovativer Antriebssysteme, die, wie es weiter heißt, für unbemannte Luftfahrzeuge im Verteidigungsbereich eingesetzt werden. Das Unternehmen hat vor Kurzem eine weitere bedeutende Investition in die additive Fertigung bekannt gegeben. Damit reagierten die Amerikaner auf die stark steigende Nachfrage nach seiner Triebwerksplattform Frenzy 8. Im Rahmen der Vereinbarung liefert EOS innerhalb der nächsten zwölf Monate nicht weniger als 30 3D-Druck-Systeme des Typs EOS M4 Onyx mit 6-Laser-Architektur, Prozessüberwachung und vergrößertem Bauraum nach Knoxville im Bundesstaat Tennessee und nach Centennial in Colorado, heißt es.

Beehive Industries hat bei EOS jetzt 30 3D-Drucker des Modells EOS M4 Onyx für die Metallpulververarbeitung bestellt, die in den nächsten 12 Monaten in die USA geliefert werden.(Bild:  EOS)
Beehive Industries hat bei EOS jetzt 30 3D-Drucker des Modells EOS M4 Onyx für die Metallpulververarbeitung bestellt, die in den nächsten 12 Monaten in die USA geliefert werden.
(Bild: EOS)

Zusätzliche Features runden den Druck von Triebwerken ab

Damit erhöhe sich die Zahl der bei Beehive installierten EOS-Drucksysteme für Metallkomponenten auf insgesamt 50 Maschinen. Darüber hinaus verfügt die Plattform über das neue Pulverfiltersystem namens RFS Pro. Es wurde speziell für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Energie und industrielle Fertigung entwickelt, so EOS. Ergänzend nutzt Beehive, wie man weiter erfährt, noch die Software von EOS zur Echtzeitüberwachung von Prozessen, zur Nachverfolgung von Produktionsdaten sowie für das Qualitätsmanagement. Alles in allem verbessere man so die Reproduzierbarkeit und Rückverfolgbarkeit innerhalb des Prozesses der additiven Fertigung. Damit betreibe Beehive eine der größten additiven Produktion für Metallteile in den USA, wenn es um Hochleistungskomponenten für die Luft- und Raumfahrt sowie um den Verteidigungssektor gehe.

EOS-Technik schafft günstige Antriebe für unbemannte Flugapparate

Die Investition folgt laut Besteller auf eine Reihe wichtiger Meilensteine des Unternehmens – darunter erfolgreiche Hochaltituden-Tests des Frenzy-8-Triebwerks, der Nachweis der Flugreife sowie ein kürzlich abgeschlossener Auftrag der US Air Force mit einem Volumen von 29,7 Millionen Dollar. Dieser umfasst die Integration der Antriebsplattform in Fluggeräte, Flugerprobungen sowie für weitere Qualifizierungsmaßnahmen. Die Triebwerke von Beehive wurden speziell für Drohnenschwärme und andere unbemannte Luftfahrtsysteme der nächsten Generation entwickelt, wie man betont. Sie ermöglichten eine günstige Produktion in hohen Stückzahlen und unterstützten damit die sich wandelnden Anforderungen moderner Verteidigungsstrategien. Der Ausbau der EOS-Systemlandschaft unterstreiche das langfristige Commitment von Beehive Industries zur additiven Fertigung als Grundlage für eine skalierbare Triebwerksproduktion in den USA.

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