KI-Beben China tritt mit Moonshot-System der KI-Herrschaft der USA entgegen

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Im globalen Wettlauf um die Vorherrschaft beim Thema künstliche Intelligenz (KI) hat China einen neuen Meilenstein gesetzt, der von Moonshot AI kommt ...

Ohne Kimi, geht es nimmi? Der chinesische KI-Experte Moonshot mischt derzeit mit dem neuen System „Kimi K3“ die westliche Sprachmodellbranche auf. Vor allem die Player aus den USA bangen jetzt um mögliche Markteinbußen ...(Bild:  Moonshot AI)
Ohne Kimi, geht es nimmi? Der chinesische KI-Experte Moonshot mischt derzeit mit dem neuen System „Kimi K3“ die westliche Sprachmodellbranche auf. Vor allem die Player aus den USA bangen jetzt um mögliche Markteinbußen ...
(Bild: Moonshot AI)

Das vom Tech-Riesen Alibaba unterstützte Start-up Moonshot AI präsentierte jetzt sein neues Sprachmodell „Kimi K3“, wie die dpa erfahren hat. Das spielt nach Angaben der Chinesen mit den Spitzenmodellen der US-Konkurrenten Open-AI und Anthropic in einer Liga. Der Launch von „Kimi K3“ sorge demnach in der Branche für Aufsehen und schüre in den USA die Angst, den erreichten technischen Vorsprung zu verlieren. Mit 2,8 Billionen Parametern sei „Kimi K3“ das bisher weltweit größte „Open Source“-KI-Modell, dass es gebe. Die Parameterzahl gilt dabei als ein Indikator für die Leistungsfähigkeit und Komplexität eines solchen Systems. Das Modell soll nun bis Ende Juli 2026 komplett für Entwickler weltweit frei zugänglich gemacht werden.

Das weltweit größte offene KI-System

Moonshot AI verwies bei der Präsentation auch auf die Ergebnisse von Tests, die belegten, dass „Kimi K3“ zumindest bei Programmieraufgaben und komplexen Anwendungen Modelle wie Claude Opus 4.8 von Anthropic und GPT 5.5 von Open-AI überträfe. Diese Testergebnisse konnten von unabhängiger Seite allerdings nicht validiert werden, wie man erwähnen muss. Gleichzeitig räumte Moonshot AI aber auch ein, dass das neue System insgesamt noch leicht hinter den absoluten, proprietären US-Spitzenmodellen, wie Claude Fable 5 und Open-AI`s brandneuem GPT-5.6 Sol, zurückbleibe. Doch der Abstand würde rasant schrumpfen. Branchenkenner zögen bereits Parallelen zum sogenannten „Deep Seek“-Moment, bei dem Anfang letzten Jahres ein chinesisches KI-Modell zum ersten Mal die US-Spitzenreiter auch aktientechnisch erschütterte. Seitdem gewönnen chinesische Systeme dieser Art an Bedeutung. Das liege aber auch an der Quellenoffenheit und dem günstigeren Betrieb.

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