Deutsche Idee Kooperation mit Mauretanien soll vertieft werden

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Deutschland und das westafrikanische Mauretanien wollen die Zusammenarbeit in den Berichen Wirtschaft und Sicherheit ausbauen, wie es jetzt heißt ...

Das ist die Nationalflagge von Mauretanien. Seit 20 Jahren war kein deutscher Außenminister mehr dort. Nun hat Johann Wadepuhl es geschafft. Wie es weiter heißt, will Deutschland mit den Nordafrikanern bei einigen wichtigen Themen enger zusammenarbeiten. Hier einige Informationen ...(Bild:  Flaggranti)
Das ist die Nationalflagge von Mauretanien. Seit 20 Jahren war kein deutscher Außenminister mehr dort. Nun hat Johann Wadepuhl es geschafft. Wie es weiter heißt, will Deutschland mit den Nordafrikanern bei einigen wichtigen Themen enger zusammenarbeiten. Hier einige Informationen ...
(Bild: Flaggranti)

Vor allem in der Wirtschaft bestünden bei der Zusammenarbeit mit Mauretanien wechselseitige Chancen, die man in Europa noch nicht in dem Maße ergriffen habe, wie es möglich wäre. Das sagte jedenfalls Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei einem Treffen mit seinem mauretanischen Kollegen Mohamed Merzoug in der Hauptstadt Nouakchott. Das afrikanische Land ist nämlich nicht nur reich an kritischen Rohstoffen (etwa Eisenerz) sondern produziert seit 2025 gemeinsam mit Senegal auch Flüssiggas (LNG). Das ist der Punkt, wo man den Hebel für die Diversifizierung der deutschen Importe ansetzen kann, so Wadephul. Auch gebe es bei der Produktion von grünem Wasserstoff Potenzial für eine engere Zusammenarbeit. Merzoug betonte laut offizieller Übersetzung die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien, LNG sowie beim Thema Sicherheit, Verteidigung und Infrastruktur.

Mauretanien gilt as Land der Diplomatie und Deeskalation

Wadephul hob besonders den sicherheitspolitischen Ansatz der mauretanischen Regierung hervor: „Wenn anderswo auf Eskalation, Zuspitzung und militärische Scheinerfolge gesetzt wird, dann setzt Mauretanien auf Deeskalation, Dialog und diplomatische Lösungen!“ Das Land sei demnach eine wichtige Stimme der Besonnenheit, der Mäßigung und der Toleranz in dieser Region. Über 300.000 Menschen aus Mali würden etwa Zuflucht in Mauretanien finden. Wie beeindruckend diese Hilfsbereitschaft sei, werde erst richtig klar, wenn man bedenke, dass Mauretanien selbst nur fünf Millionen Einwohner habe. Mauretanien ist übrigens nur die erste Station einer viertägigen Reise Wadephuls, die den Minister auch nach Nigeria und Südafrika führen wird.

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