Arbeitsmarkt

Bei diesen Industrieunternehmen werden Arbeitsplätze gestrichen

< zurück

Seite: 7/8

Anbieter zum Thema

Der Fall HKM: Ohne Finanzierung kein Standort

Ähnliches wurde bereits der Stahlproduzent Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) Ende 2022 berichtet. So melde die IG Metall, dass die bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg geplante Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlproduktion an der Finanzierung zu scheitern droht. Die IG fürchtet, dass das Ende des zweitgrößten Hüttenwerks Deutschlands wäre. In dem Diusburger Werk arbeiten laut IG Metall 3.100 Menschen, deren Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden.

Das Stahlwerk betreibt unter anderem zwei Hochöfen. Gesellschafter sind Thyssenkrupp (50 %), Salzgitter (30 %) und Vallourec (20 %). Unternehmenszweck ist die Herstellung von Rohstahl zur Weiterverarbeitung durch die Gesellschafter. Der Stahlhersteller plant nach eigenen Angaben, die beiden Hochöfen in den Jahren 2025 bis 2045 durch zwei Direktreduktionsanlagen zu ersetzen. In diesen Anlagen wird zunächst Kohle durch hoch wasserstoffhaltiges Erd- und Koksofengas substituiert. Nach und nach soll dann immer mehr klimaneutral hergestellter Wasserstoff zum Einsatz kommen.

Bildergalerie

(ID:49547662)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung