Maplan auf der DKT 2015 in Nürnberg

Berauschender Cocktail in Sachen Elastomer-Verarbeitung

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Facelift für Horizontal- und Vertikalmaschinen

Der Werksbaukasten der Maplan-Horizontalmaschinen erlaubt die Kombination von Maschinen im Schließkraftbereich von 1000 kN bis 8000 kN mit Fifo-Spritzaggregaten von 130 ccm bis 8600 ccm Volumen. Die horizontale Baureihe MHF zeichne sich durch eine besonders kompakte Bauweise bei einer dennoch ausgezeichneten Zugänglichkeit aus. Flachdichtungen, O-Ringe, Konturringe und ähnliche Gummiartikel können auf diesen Maschinen besonders gut produziert werden, wie es heißt.

Die Maplan-Vertikalmaschinen sind lieferbar im Schließkraftbereich von 500 kN bis 9000 kN sowohl mit Fifo-Spritzaggregaten als auch mit Schnecken-Kolben-Spritzaggregaten von 20 ccm bis 26000 ccm.

Bei den Fifo-Spritzaggregaten sorge eine kurze, gekühlte Düse mit Federvorspannung dafür, dass nur ein geringer Druckverlust im Düsenbereich auftritt. Schnecken-Kolben-Spritzaggregate kommen speziell bei Vertikalmaschinen mit Einspritzung von unten zum Einsatz, wenn eine niedrige Bedienhöhe, sowie ein relativ großes Spritzvolumen notwendig sind. Kennzeichen beider Baureihen ist laut Hersteller eine reaktionsschnelle, energiesparende Hydraulikpumpe mit lagegeregelter, proportionaler Druck- und Mengenregelung. Optional sind alle Maschinen mit besonders energieeffizienten, servo-hydraulischen Cooldrive-Antrieben verfügbar. Die überarbeiteten Baureihen von Maplan werden durch eine MHF700/200 edition S und eine MTF1500/320 edition S im Produktionseinsatz auf der DKT vorgestellt. Das Facelifting bezieht sich bei der 320er-Maschine auf eine Überarbeitung der 300er-Version, deren Bedienhöhe deutlich höher war. Die ergonomische Bedienhöhe, ohne zusätzliche Podeste, ist ein starkes Plus dieses neuen Modells. Das Facelifting der 200er-Maschine zeigt sich in einer noch geringeren Stellfläche und einem durchgängigeren Maschinendesign als beim Vorgängermodell.

Vertikale Edition S punktet bei Kfz-Teilen

Die vertikale MTF1500/320editionS zeichnet sich durch großzügig dimensionierte Heizplatten und eine optimale Bedienhöhe aus. Maplan zeigt auf dieser Maschine gemeinsam mit dem Peta Formenbau aus Bad Soden-Salmünster (Deutschland) das ICM-Verfahren in Verbindung mit der Nadelverschlusskaltkanaltechnik. Beim ganz oben erwähntem ICM-Verfahren wird das Material in eine teilgeöffnete Form gespritzt und anschließend verprägt. ICM werde typischerweise bei der Viel-Kavitäten-Fertigung von Kleinteilen angewandt. Die Fertigteile befinden sich nach der Formgebung in einem Pad. In einem weiteren Prozessschritt könnten diese auch ausgestanzt werden. Das preisgünstige Verfahren wird laut Mapal für präzise Gummiformteile eingesetzt, die in hohen Stückzahlen geplant sind. Als besonderen Clou zeige die Anlage auf der DKT das Anspritzen eines zweifach-Pads in Nadelverschlusskaltkanaltechnik mit vielen Karosseriestopfen.

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