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Heyman Manufacturing

Blindniettechnik im Apparatebau ist produktiver als das Schweißen

| Redakteur: Peter Königsreuther

M-Bulb-Strukturniete (unten im Bild) von Heyman werden bei Nova Apparate in Donaueschingen jetzt anstatt des Schweißens eingesetzt, um auch kunststoffummantelte Profile mit Stahlarmierung wirtschaftlich zu Rahmen und Gestellen verarbeiten zu können. So spare Nova 30 % der Kosten, die das Schweißen verursacht habe. Handliche Heyman-Akkunietgerät, heißt es, sorgen dabei für bequemes, schlauchfreies Arbeiten.
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M-Bulb-Strukturniete (unten im Bild) von Heyman werden bei Nova Apparate in Donaueschingen jetzt anstatt des Schweißens eingesetzt, um auch kunststoffummantelte Profile mit Stahlarmierung wirtschaftlich zu Rahmen und Gestellen verarbeiten zu können. So spare Nova 30 % der Kosten, die das Schweißen verursacht habe. Handliche Heyman-Akkunietgerät, heißt es, sorgen dabei für bequemes, schlauchfreies Arbeiten. (Bild: Heyman)

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Nova Apparate gehört europaweit zu den einfallsreichsten RLT-Geräteherstellern. Bei der Entwicklung neuer Raumluftgeräte spielte die optimale Verbindungstechnik eine besondere Rolle. So konnte der teure und zeitaufwändige Schweißprozess durch hochwertige, kostensenkende Nietverbindungen ersetzt werden.

„Saubere und keimfreie Luft ist ein unerlässliches Lebensmittel – speziell in sensiblen Umgebungen wie Laboren oder Krankenhäusern!“ sagt Patrick Honer, Geschäftsführer von Nova Klima in Donaueschingen. Nova gilt als technologisch führend im Bereich der Raumlufttechnik und beschreite neue Wege mit seiner aktuellen Produktgeneration. Top-Energieeffizienz steht bei der Entwicklung ebenso im Pflichtenheft wie eine schnellere Durchlaufzeit und Kostenreduzierungen im Fertigungs- und Montageprozess, sagt Honer. Gerätetechnisch trenne man sich unter anderem von der bisherigen Kombination aus energieintensiver mechanischer Kälteerzeugung und umweltbelastenden Kältemitteln. Unter hohem Aufwand entwickelte Nova im Zuge dessen neue Raumluftgeräte mit patentierter „adiabatischer“ Kühlung. Diese arbeite nun hocheffizient, energiesparend und umweltfreundlich mit aufbereitetem Leitungswasser.

Niettechnik senkt Durchlauf- und Prozesskosten um 30 %

Ein besonderes Augenmerk wurde aber auch der Verbindungstechnik gewidmet: Profile, Adapter und Anschlusselemente wurden bisher miteinander verschweißt. Dieser Prozess erwies sich jedoch als sehr zeitintensiv und war außerdem wegen der Verarbeitung neuartiger, kunststoffummantelter Profile mit Stahlarmierung auch nicht mehr dazu geeignet, um prozesssichere Verbindungen zu garantieren.

Aufgrund langjähriger Erfahrung beim Thema „Nieten statt Schweißen“ unterstützte Heyman Manufacturing dabei aktiv bei der Lösungsfindung, heißt es. Die Stabilität der Nietverbinder war dabei ein wesentliches Kriterium, weil diese während des Transports der bis zu 4 t schweren Komponenten sowie im jahrelangen Dauerbetrieb hohen Zug- und Scherlasten inklusive Vibrationen widerstehen müssen.

Ein weiteres Beispiel erfolgreichen Nieteinsatzes:

Medizinische Transportgeräte günstiger und nachhaltiger montieren

Heyman und Medirol

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01.08.18 - Medirol ist ein Hersteller für medizinische Geräte mit Sitz in Prag. Dort hat man sich eine einfache Aufgabe gestellt, und zwar die besten Transportgeräte für Patienten zu produzieren. Dazu gehören auch Systeme zur Bergung und Schienung. In Sachen Verbindungstechnik setzt Medirol, wie es heißt, auf Heyman-Know-how. lesen

Die Lösung sind nun stark belastbare Heyman-M-Bulb-Strukturniete, die mit prozesssicheren, handlichen Heyman-Akkunietgeräten schlauchlos montiert werden können und die Gestellprofile in einem Bruchteil der bisherigen Montagezeit fest miteinander verbinden, betont Heyman. Diese Umstellung führe zu erheblichen Kostenreduzierungen im Vergleich zum bisherigen Schweißprozess. Durchlauf- und Prozesskosten sind nach Aussage der Nova-Experten so um 30 % gesenkt worden.

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