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Microstep Europa

Blohm+Voss setzt für Riesenbleche aufs Plasmaschneiden

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die renommierte Schiffswerft Blohm+Voss vertraut auf eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von Microstep. Die, wie es heißt, flexibel einsetzbare CNC-Anlage schneidet dort großformatigen Blechtafeln zwischen 4 bis 60 mm dicke für die Schiffsbeplankung.
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Die renommierte Schiffswerft Blohm+Voss vertraut auf eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von Microstep. Die, wie es heißt, flexibel einsetzbare CNC-Anlage schneidet dort großformatigen Blechtafeln zwischen 4 bis 60 mm dicke für die Schiffsbeplankung. (Bild: Microstep Europa)

Präziser: Der Schiffbauer vertraut auf eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von Microstep, wie es heißt. Die flexibel konfigurierbare Multifunktionsanlage diene nun zur Bearbeitung von großformatigen Blechtafeln aus Stahl, Aluminium und Edelstahl.

Wer in Hamburg an den Landungsbrücken oder am Fischmarkt den Blick über die Elbe schweifen lässt, der hat beste Sicht auf die renommierte Schiffswerft Blohm+Voss. Denn das 1877 gegründete Traditionsunternehmen ist nach wie vor im Herzen des Hamburger Hafens zuhause, so Microstep Europa. Bei Blohm+Voss werden vor allem komplexe Neubau-, Reparatur- und Refit-Projekte verschiedener Schiffsklassen durchgeführt. Oberste Priorität hat dabei die fristgerechte Umsetzung der Kundenwünsche bei höchsten Qualitätsstandards. Deswegen vertraue die Werft, die seit 2016 zur Lürssen Gruppe gehört, auf modernste Technologien zur Fertigung.

Schneiden, fasen und beschriften von Großblechen bis 60 mm Dicke

Zur Beplankung neu zu bauender Schiffe war die Werft nun auf der Suche nach einer geeigneten Schneidlösung, mit der sich auch großformatige Bleche exakt im Mehrschichtbetrieb schneiden lassen, wie Microstep erklärt. Nach den guten Erfahrungen, die die Lürssen Gruppe mit den Technologien von Microstep seit Jahren gemacht habe, nahm das Entscheidungsgremium erneut die Schneidanlagen für das automatisierte Plasmaschneiden unter die Lupe, so Microstep. Nach ausgiebiger Analyse entschied man sich für eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG mit einer Bearbeitungsfläche von 28.500 mm × 3500 mm.

Diese ist nun seit Ende 2017, wie es weiter heißt, reibungslos im Zweischichtbetrieb im Einsatz und dient zur Bearbeitung von Stahl und Edelstahl wie auch Aluminium. Dank der großzügig dimensionierten Arbeitsfläche könnten 12 m × 3 m Platten aufgelegt und schnell geschnitten werden. Dabei genieße Blohm+Voss den Vorteiln, an den Blechkanten auch Fasen, zum Beispiel zur Schweißnahtvorbereitung bis 45°, anzuarbeiten und durch eine integrierte Tintenstrahlmarkiereinheit das Material außerdem präzise und schnell zu beschriften. Zumeist geschnitten werden Platten mit einer Stärke von 4 bis 60 mm, in Ausnahmefällen wird sogar 80 mm starkes Material bearbeitet.

Rotator ermöglicht präzise Fasen

In die Anlage integriert wurde der Microstep-R5-Rotator, ein endlosdrehendes Fasenaggregat zum besagten Fasenschneiden. Für gleichbleibend exakte Ergebnisse sorge die patentierte, automatische Kalibriereinheit ACTG des Experten für Plasmaschneidanlagen. Als Plasmastromquelle dient eine Hifocus 440i neo von Kjellberg mit automatischer Gaskonsole & Contour-Cut-Speed-Funktion, wie Microstep betont.

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Die Anlage halte was sie verspreche: Auf die Frage wie die Implementierung lief und wie hoch die Zufriedenheit mit der Leistungsfähigkeit der Schneidtechnologie ist, antwortet Produktionsleiter Werner Lenz nur mit einem knappen, aber einprägsamen: „Alles gut“.

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