Neue Verbindung(en) Bossard stärkt Leichtbau durch Anteile an Multimaterial-Welding

Redakteur: Peter Königsreuther

Bossard bahnt den Weg in die strategische Zukunft und holt sich einen satten Anteil an Multimaterial-Welding ins Verbindungstechnik-Boot. So will man auch im Leichtbau Maßtäbe setzen.

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Mit einer 40-%-Beteiligung am Start-up-Unternehmen Multimaterial-Welding AG aus der Schweiz, verstärkt die Bossard-Gruppe (im Bild der Standort Zug) nun ihre Kompetenz in der Verbindungstechnik.
Mit einer 40-%-Beteiligung am Start-up-Unternehmen Multimaterial-Welding AG aus der Schweiz, verstärkt die Bossard-Gruppe (im Bild der Standort Zug) nun ihre Kompetenz in der Verbindungstechnik.
(Bild: Bossard-Group)

Erfreuliche Prognosen liefert das Unternehmen für 2021 damit ab. Ganze 40 % Anteile holt sich der Verbindungstechnik-Spezialist jetzt von der Multimaterial-Welding GmbH (MM-Welding).

Mit diesem Schritt festige Bossard seine Position als Innovationstreiber in der Verbindungstechnik. Denn man erweitert das Portfolio, wie es weiter heißt, um zukunftsweisende Leichtbau-Verbindungsmöglichkeiten. Das Unternehmen MM-Welding passt laut Bossart dabei perfekt zur langfristigen Vision, durch die wichtige Trends in der Industrie früh erkannt und maßgeblich mitgeprägt werden sollen.

Neuartige Verbindungsinnovationen sollen den Leichtbau vorantreiben

Ausschlaggebend für die Anteilsübernahme ist nach Aussage der Beteiligten die hervorragende Verbindungsmöglichkeiten, die aus der Sicht von Bossard genau den Bedarf der Industrie trifft. Damit könnten sowohl der Automobil- als auch der Transportbranche Verbindungsmöglichkeiten angeboten werden, die ein ganz neues Terrain erschließen würden. Dazu Florian Heuter, Vizepresident Products bei Bossard: „MM-Welding hat schnell erkannt, dass der branchenübergreifende Trend zu Leichtbaumaterialien wie Faserverbund-Werkstoffen oder Sandwichstrukturen Neues in Sachen prozesssicherer Verbindungstechnik fordert.“ Das MM-Welding-Know-how bietet in diesem Zusammenhang so einiges, wie etwa Systeme zur sicheren und dauerhafte Verbindung poröser Werkstoffe, die am Markt momentan boomen, heißt es weiter.

Ein halbes Dutzend Verbindungsneuheiten auf dem Weg in die Industrie

Als konkrete nächste Schritte plane Bossard nun, die verschiedenen Angebote von MM-Welding ideal in das eigene Produktportfolio zu integrieren und am Markt noch bekannter zu machen. Gleichzeitig arbeiten die Spezialisten von MM-Welding weiterhin an der Umsetzung neuartiger Ideen in diesem Sektor. Aktuell bietet das Unternehmen bereits sechs davon (Videos dazu), die auf dem Weg zur breiten Industrialisierung sind, betont Bossard. Sie sollen sich außerdem durch ein attraktives Marktpotenzial auszeichnen. Dazu gehört beispielsweise die im Video zu sehende Verbindungsalternative namens Litewweight-Pin, die die einfache, günstige und sichere Verbindung von leichten Verbundwerkstoffen ermöglicht.

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