Leichtbau

Carbonfaserverstärkte Antriebswellen schützen das Klima

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Ganzheitliche digitale Überwachung des Produktlebenszyklus

Um die komplette Prozesskette nachverfolgen und so den Kohlendioxid-Fußabdruck senken zu können, soll der Produktlebenszyklus von der Herstellung des Grundwerkstoffs bis hin zum Recycling durch integrierte Sensorik abgebildet und überwacht werden, merken die IAP-Forscher noch an. Dazu werden faseroptische Sensoren und Dehnungsmessstreifen in die Antriebswellen einlaminiert, wofür auch die Fertigungsanlagen entsprechend ausgerüstet werden. Die Prepregs sind im Übrigen bereits mit einem QR-Code versehen, der Auskunft über die verwendete Faser sowie das Matrixsystem gibt. Das sei entscheidend für das sachgemäße Recycling am Ende der Produktlebensdauer.

Durch die Integration von „Product Branding“-Konzepten und Sensorsystemen ließe sich die Herstellung der neuen Wellen ökologisch bewerten und der erforderliche Energie- und Ressourcenverbrauch ermitteln. Digitalisierungs- und Simulationstools in Form eines digitalen Zwillings unterstützen den Optimierungsprozess sowie die Qualitätssicherung. Sie ermöglichten die Steigerung des Leichtbaugrads. Mit geeigneten Digitalisierungs-Tools sei man dann in der Lage, ganze Baugruppen rechnerisch auszulegen.

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