Fertigungssoftware
Digitaler Mehrwert aus der Werkhalle

Ein Gastbeitrag von Benjamin Neubauer, Geschäftsführer, Evomecs 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Immer mehr kleinere und mittelständische Betriebe denken über die Digitalisierung ihrer CNC-Fertigungsprozesse nach. Fünf Praxistipps unterstützen die erfolgreiche Implementierung von Fertigungssoftware.

Klarheit, zum Beispiel in der Benennung der einzelnen Werkzeuge, bildet das Fundament für effiziente digitale Prozesse.(Bild:  Evomecs)
Klarheit, zum Beispiel in der Benennung der einzelnen Werkzeuge, bildet das Fundament für effiziente digitale Prozesse.
(Bild: Evomecs)

Viele kleinere und mittelständische CNC-Fertigungsbetriebe kennen die Situation: Die Auftragslage ist stabil, die Mitarbeiter sind ausgelastet, die Maschinen sollten laufen. Und dennoch geraten Kostendeckung und Liefertreue zunehmend unter Druck. In der Fertigung fehlt es an Transparenz: Betriebsmittel, Werkzeuge oder Bauteile müssen gesucht werden, Abstimmungen erfolgen ad hoc, Informationen sind nicht durchgängig verfügbar. Maschinen stehen nicht wegen technischer Defekte, sondern wegen organisatorischer Reibungsverluste. Erfahrene Mitarbeitende kompensieren diese Schwächen durch hohen persönlichen Einsatz. Doch dieses Modell ist fragil – fällt personelles Know-how aus, geraten Prozesse ins Wanken.

Spätestens an diesem Punkt müssen Unternehmen handeln, um zukunftssicher zu bleiben. Die Digitalisierung von Fertigungsprozessen bietet dabei wertvolle Potenziale. Aber wie lassen sich diese im konkreten Anwendungsfall sinnvoll und effizient ausschöpfen? Bei der Suche nach passenden Antworten haben sich fünf Tipps in der betrieblichen Praxis bewährt.