Standortjubiläum US-Staplerbauer Crown feiert 40 Jahre Produktion im bayerischen Roding

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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1986 eröffnete Crown sein erstes Werk in Roding in der Oberpfalz, 2014 nahmen die US-Amerikaner dort ihr zweites Werk in Betrieb. Heute wird ein breites Produktportfolio von 19 Fahrzeugreihen produziert.

Werk 2 von Crown im ostbayerischen Roding. Nach der Eröffnung von Werk 1 im Jahr 1986 nahmen die US-Amerikaner dort 2014 ihr zweites Produktionswerk in Betrieb, in dem hauptsächlich die Endmontage der Flurförderzeuge geschieht.(Bild:  Crown)
Werk 2 von Crown im ostbayerischen Roding. Nach der Eröffnung von Werk 1 im Jahr 1986 nahmen die US-Amerikaner dort 2014 ihr zweites Produktionswerk in Betrieb, in dem hauptsächlich die Endmontage der Flurförderzeuge geschieht.
(Bild: Crown)

Crown ist ein Stapleranbieter mit Headquarter in New Bremen im US-Bundesstaat Ohio. Man betreibt regionale Zentralen in Deutschland, Australien, China und Singapur und besetzt mit seinen robusten Geräten nach Toyota, der Kion Group und Jungheinrich Platz 4 der Weltrangliste. Dieser Tage blicken die US-Amerikaner auf 40 Jahre europäische Produktion im ostbayerischen Roding in der Oberpfalz zurück, wobei die Unternehmenszentrale für Europa, den Mittleren Osten, Afrika und Indien in Feldkirchen östlich von München angesiedelt ist. Seit der Eröffnung des Rodinger Werks im Jahr 1986 wurde der Standort, wie es heißt, kontinuierlich erweitert und ist heute eine bedeutende Produktionsstätte im weltweiten Netzwerk des familiengeführten Unternehmens. Einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren Crowns sei die enge Zusammenarbeit der Produktentwicklungs- und Konstruktionsteams mit den Kunden. Im Rahmen der integrierten Fertigung verfügen die Staplerbauer über eine beeindruckende Fertigungstiefe von bis zu 85 Prozent, was die Grundlage für die präzise Kontrolle von Qualität, Kosten und Serviceleistung bilde.

40 Jahre Roding bedeuten 40 Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung: von lokaler Innovationskraft über moderne Produktionsprozesse bis hin zu Lösungen für einen globalen Markt.

Ken Dufford, Vice President Europe bei Crown

Das 2014 eröffnete zweite Produktionswerk in Roding erfüllt, wie Crown angibt, alle Anforderungen moderner Fertigungstechnologien. Während im ursprünglichen Werk weiterhin Komponenten gefertigt würden, erfolge die Endmontage der Fahrzeuge in der großzügigen neuen Produktionshalle. Herzstück dort und weithin sichtbar: ein Testbereich mit einem 20 Meter hohen Glasturm, in dem neue Fahrzeuge umfassend geprüft werden, bevor sie das Werk verlassen.

In Roding bleibt man bei Crown

Aber nicht nur in Sachwerte, auch in die Mitarbeitenden investiert Crown kontinuierlich: Im 2025 eröffneten hauseigenen Training and Development Center (TDC) finden praxisnahe Stapler-, Kran- oder Roboterschulungen sowie Personalentwicklungstrainings statt, um Auszubildende sowie neue Mitarbeitende gezielt auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Große Fluktuation scheint man bei Crown übrigens nicht zu kennen: In diesem Jahr konnte Crown 32 Mitarbeitenden in Roding zu mindestens 25 Jahren Betriebszugehörigkeit gratulieren. Funfact: Unter den Jubilaren befand sich auch Werksleiter Mario Kulzer

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