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Werkzeugbeschichtungen auf der Grindtec 2020 Das ganze Periodensystem für neue Werkzeugbeschichtungs-Ideen nutzen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Grindtec-Aussteller Cemecon bietet mit der besonderen Beschichtungsanlage CC800 Hipims Werkzeugherstellern ein System, mit dem sie sich diverse Wettbewerbsvorteile ins Haus holen können, heißt es. Und das geht so...

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Die CC800 Hipims kann Werkzeugherstellern laut Cemecon den Weg in neue Märkte erschließen, weil es für Wettbewerbsvorteile sorgt. Cemecon stellt das System deshalb im Rahmen seines Grindtec-Auftritts in Halle 3 am Stand 3033 aus.
Die CC800 Hipims kann Werkzeugherstellern laut Cemecon den Weg in neue Märkte erschließen, weil es für Wettbewerbsvorteile sorgt. Cemecon stellt das System deshalb im Rahmen seines Grindtec-Auftritts in Halle 3 am Stand 3033 aus.
(Bild: Rohl Fotografie)

Der laufende Umschwung vom altehrwürdigen Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antriebssystemen stellt auch die Zerspanungswerkzeug-Hersteller vor neue Aufgaben, so Cemecon. Doch wie löst man diese? Eine zukunftssichernde Antwort betreffe die Zerspanung von Hochleistungs-Werkstoffen, wie etwa Implantate aus Chromkobalt für die Medizintechnik, Bauteile aus Aluminium, Titan sowie anderen Hochtemperaturmaterialien, wie sie im Flugzeugbau verwendet werden. Hinzu kommt die Mikrobearbeitung von Handygehäusen oder auch die Zerspanung tonnenschwerer Zahnräder für Windkraft oder von Turbinenschaufeln für Flugzeugtriebwerke aus Spezialstählen, heißt es dazu. Was die Endkunden dieser Marktbereiche erwarten sind eine maximale Zerspanleistung, eine lange Lebensdauer der Werkzeuge und natürlich perfekte Oberflächen auf den bearbeiteten Werkstücken, sagt Cemecon.

Eine Beschichtungstechnik beantwortet viele Fragen

Es stelle sich die zentrale Frage, ob angesichts dieser Modalitäten, ein Werkzeughersteller den Wandel überhaupt mitgestalten kann? Laut Cemecon ja, und zwar mit leistungssteigernden Werkzeugbeschichtungen! Aber können die wenigen Mikrometer Beschichtung auf einem Werkzeug die Wege in Zukunftsmärkte bahnen? Und kann das vielliecht eine einzige bestimmte Beschichtungstechnologie das schon leisten? „Das mag anmaßend klingen, aber die Antwort auf alle drei Fragen heißt Hipims-Technologie“, betont Dr.-Ing. Christoph Schiffers (Sales Coating Technology bei Cemecon). Denn mit der CC800 Hipims gebe es eine Beschichtungsanlage, haargenau für diese Zukunftsherausforderung entwickelt wurde. Die Basis des Systems bildet das Know-how aus jahrzehntelanger Erfahrung im Beschichtungsservice sowie der Expertise des eigenen Anlagenbaus, so Schiffers. Die Resultat ist nun eine, wie es heißt, einzigartige Methode, die die Werkzeugherstellung flexibler macht, damit man sich den sich ändernden Marktumständen bestens anpassen kann

Eine einzigartige Kombination aus Schichteigenschaften

Die CC800 Hipims gilt als so vielfältig einsetzbar, weil sie allein ein breites Spektrum an leistungsstarken Schichten applizieren könne. Etwa für Gewindebohrer, sowie High-Performance-Schichten für Mikrowerkzeuge oder auch 12 µm dicke Wendeplattenschichten. Hipims biete Anwendern außerdem bei der Entwicklung neuer Schichtwerkstoffe quasi grenzenlosen Spielraum, weil damit praktisch alle Elemente des Periodensystems abgeschieden werden könnten. Die damit machbaren Beschichtungen sind laut Cemecon extrem glatt, sehr gut haftend, dabei hart und gleichzeitig zäh, haben eine feinkörnige, sehr dichte Morphologie, sowie niedrigere Eigenspannungen und sie sind auch thermisch sehr stabil – eine Kombination von Features, die Cemecon als eher ungewöhnlich bezeichnet.

Pro Tag vier verschiedenen Chargen beschichten

Die Hipims-Beschichtungsanlage ist sowohl das ideale Instrument für Entwickler als auch die perfekte Grundlage für eine wirtschaftliche Fertigung, verspricht der Grindtec-Aussteller. „Der Trend in der industriellen Produktion geht immer weiter weg vom Massenwerkzeug für alles, hin zu kleinen Losgrößen und speziellen Zerspanungssystemen für besondere Anwendungen“, merkt Schiffers an. Schiffer ergänzt: „Mit Beschichtungsraten von bis zu 3 µm/h ermöglicht unsere Anlage das Beschichten von über vier verschiedenen Chargen pro Tag. Und wegen der einfachen und schnellen Umrüstung, sind die Nebenzeiten auch noch minimal.“

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