Roboterprogrammierung Der Roboter als Bearbeitungszentrum

Redakteur: Stefanie Michel

Wer Roboter zum Fräsen, Entgraten oder Lackieren nutzt, kann mit Eureka Robot die Bearbeitung simulieren. Ein weiteres Modul macht dann die Programmierung von 6-Achsigen Roboterzellen möglich.

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Mit Eureka lässt sich unter anderem das Fräsen mit realisitischem Abtrag simulieren.
Mit Eureka lässt sich unter anderem das Fräsen mit realisitischem Abtrag simulieren.
(Bild: Roboris)

Mit der Simulationssoftware Eureka lassen sich APT- oder ISO-Codes, die von gängigen CAM-Systemen erzeugt werden, konvertieren. Das ermöglicht die Programmierung von 6-Achsigen Roboterzellen mit einem speziellen Nachbearbeitungsmodul. Während dieses Prozesses berechnet Eureka die optimalen Bewegungen der Roboter und der externen Achsen, erkennt Probleme wie Singularitäten oder Kollisionen und bietet einfach zu bedienende Tools, um diese zu beheben. Es lassen sich verschiedene Bearbeitungen wie Fräsen, Entgraten, Schneiden, Lackieren, Sprühen oder Bestücken simulieren.

Kollisionen werden zwischen allen beweglichen Teilen einschließlich des bearbeiteten Materials berechnet. Zudem lässt sich die Bearbeitungszeit kalkulieren, Eureka unterstützt auch automatischer Werkzeugwechsel, mehrere Spindeln, gemeinsame Motoren sowie feste Werkzeuge und Teile am Roboter. Die 64-Bit-Version bietet die notwendigen Ressourcen, um Dateien von unbegrenzter Größe schnell zu verarbeiten.

Die Software unterstützt sowohl Roboter aller Marken als auch alle CAM-Systeme. So kann der Anwender sein bevorzugtes CAM-System nutzen, um Werkzeugbahnen für die Bearbeitung zu erzeugen. Auch eine manuelle Wahl der Werkzeugbahnen ist möglich. Wer kein 3D-Modell vorliegen kann, kann mithilfe eines 3D-Digitalisierers die Werkzeugbahnen direkt auf dem realen Bauteil definieren.

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