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Automatica 2014: Food im Fokus

Der Roboter und das tägliche Brot

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Nahrungsmittelindustrie gehört zu den großen Wachstumsmärkten der Automatisierungsbranche. Auf der Automatica vom 3. bis 6. Juni 2014 in München präsentieren die Aussteller neueste Entwicklungen und wegweisende Lösungen für eine effiziente und prozesssichere Lebensmittelproduktion.

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Verpackungsrobotik ist ein wichtiges Themenfeld der Automatica.
Verpackungsrobotik ist ein wichtiges Themenfeld der Automatica.
(Bild: Thomas Plettenberg)

Der Blick auf die Vielzahl realisierter Projekte zeigt, wie weit die Automatisierung im Bereich Food fortgeschritten ist. Roboter melken Kühe, schneiden Käse, sortieren Backwaren, verpacken Salatköpfe, palettieren Getränke – kurz sie sind aus kaum einem Prozess wegzudenken.

Signifikate Fortschritte bei Taktzeiten, Verfügbarkeit und Energieeffizienz

Ob Back-, Teig- und Süßwaren, Fleisch und Fisch, Molkereierzeugnisse, Tiefkühlkost oder Obst und Gemüse, ob Befüllen, Dosieren, Schneiden, Kennzeichnen oder beim Picking, Packing, Palletizing – automatisierte Lösungen sorgen für Output und Wirtschaftlichkeit.

Erstaunlich dabei sind die Innovationskraft und die Dynamik der Branche. Der Vergleich von state-of-the-art Anlagen, die bereits einige Jahre in Betrieb sind, mit der Performance heutiger Hochleistungslinien, wie sie auf der Automatica 2014 zu sehen sein werden, macht deutlich: In allen relevanten Kriterien wie Taktzeiten, Verfügbarkeit, Energieeffizienz ließen sich durch Entwicklungsarbeit signifikante Verbesserungen erzielen. Deltakinematiken und ultraschnelle Picker trumpfen mit über 200 Picks pro Minute auf. Moderne Produktionslinien erreichen einen Ausstoß, der vor Jahren als undenkbar galt.

Motoman-Roboter das picken und palettieren Bierdosen

In der holländischen Bavaria-Brauerei übernimmt ein Verbund von zehn Motoman-Robotern das Picking, Packing, Palletizing von rund 100.000 Bierdosen in der Stunde. Dazu Dirk Franken, Geschäftsführer des Systemintegrators Robertpack: „Bei diesem Ausstoß muss die Anlage auch noch mit rund 80 unterschiedlichen Varianten zurechtkommen – das alles bei einem Umrüstaufwand nahe Null. Solche Lösungen lassen sich nur mit konsequentem Robotereinsatz realisieren.“

Video: Was Serviceroboter können

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