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Die Entwicklungsabteilung des Unternehmens arbeitete emsig weiter. Und so ist als sechster Meilenstein 1985 die Entwicklung des PS-4000-Anreihsystems zu nennen mit damals einzigartigen 60 Zubehörkomponenten! Schon am 25. März 1992 knackte man die Millionengrenze. Bisher wurde er über sieben Millionen Mal verkauft.
Dieser Schaltschrank wurde so zum weltweiten Standard. Er punktet laut Rittal insbesondere durch seine perfekte Orientierung am Kundenbedürfnis. Die hochflexible Fertigung, die dazu notwendig war, ermöglichten damals neue speicherprogrammierbare Steuerungen. Damit waren auch kurzfristige Anpassungen an individuelle Vorgaben möglich. Außerdem wurden Kühlgeräte mit FCKW-freiem Kältemittel eingeführt, noch bevor es gesetzlich vorgeschrieben war.
Erster Schrank für Datennetztechnik
1988 startet Rittal in der EDV-Welt durch. Das Unternehmen präsentierte den ersten Schrank für Datennetztechnik. Die Anregung kam aus der Automobilindustrie. Heute bietet Rittal dafür das Rack-System TS IT an. Durch die standardisierte Grundausstattung erfüllt es nahezu alle Anforderungen an Server- und Netzwerkschränke. Besonders zeit- und arbeitssparend ist dabei die Schnellmontagetechnik.
Neben individuellen Lösungen für Rechenzentren bietet Rittal seit 2013 das standardisierte Rechenzentrum Rimatrix S an: ein Baukastenprinzip vollständiger Rechenzentrumsmodule mit vordefinierten Komponenten aus Server- und Netzwerkgestellen, Klimatisierung, Stromversorgung, Überwachung und Brandfrüherkennung.
1999 setzte Rittal mit dem Schaltschranksystem TS 8 erneut Maßstäbe. Der Slogan, den man zur Markteinführung kreierte, hieß: „Endlich unendliche Möglichkeiten“. Das Besondere war sein patentiertes Vertikalprofil, das sehr stabil ist und eine zweite Montageebene bietet. Durch Symmetrie in alle Richtungen ist der Schaltschrank beliebig erweiterbar und bei Bedarf können zusätzliche Schränke leicht angereiht werden.
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