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Nach weiteren Jahren des Entwickelns und Verbesserns und Zukauf wichtiger Unternehmen, wie des CAD-Softwareunternehmens für Elektrokonstruktion Wiechens & Partner, das seit 2000 unter dem Namen Eplan agiert und heute führender Anbieter von Engineering-Lösungen ist, war 2009 die Idee „Rittal – Das System“ geboren. Das Schaltschranksystem TS 8 bildet die Grundlage für das Konzept, wo Schaltschrank, sichere Stromversorgung, effiziente Klimatechnik, komplette IT-Struktur und intelligentes Planungswerkzeug mit weltweitem Service punkten. Heute ist das Multitalent TS 8 laut Rittal bereits zehn Millionen Mal im Einsatz.
Gleiches Zubehör für alle Varianten
In den vergangenen Jahren wurde die TS-8-Systemplattform mit den Kompaktgehäuseserien AE und CM, mit der Top-Pult-Serie sowie mit dem System-Einzelschrank SE 8 weiterentwickelt. Und so steht dem Anwender nun für alle Gehäusetypen das gleiche Zubehör zur Verfügung. Damit sind Lösungen aus einer Hand möglich, ohne auf unterschiedliche Gehäuse- und Schranktypen zurückgreifen zu müssen. Seit 2011 setzt Rittal gezielt Kunststoff im Schaltschrank ein: Mit dem Flex-Block-System hat das Unternehmen ein Schaltschrankfuß-Zubehör im Programm, das werkzeuglos schnell zu montieren ist und für erhöhten Komfort bei Transport und Aufstellung von Schaltschränken sorgen soll.
Energieeffizienz ist gefragt
Doch Rittal ist nicht nur innovativ, wenn es um neue Produkte geht. Das zeigen die über 1500 Patente, die es bisher hat. Auch das Thema Energieeffizienz ist dem Unternehmen wichtig. So führte Rittal bei den Schaltschrank-Kühlgeräten eine Nanobeschichtung für die Wärmetauscherlamellen von Kühlgeräten ein, die leistungsmindernde Staubablagerungen dauerhaft vermeiden. Energieeffizient sind auch die Rittal-Kühlgeräte der Blue-e-Generation, die 2011 erstmals auf der Hannover-Messe vorgestellt wurden. Je nach Anwendung lassen sich bis zu 70 % Energie sparen, heißt es weiter.
2013 wurde die Firma Kiesling Maschinentechnik Teil von Rittal. Damit will die internationale Firmengruppe ihre Lösungskompetenz für den Schaltanlagen- und Steuerungsbau weiter ausdehnen. Das Familienunternehmen Kiesling ist ein international gefragter Spezialist für Automatisierungslösungen im Schaltanlagenbau.
Darüber hinaus hat die Unternehmensgruppe 2013 noch die zwei Softwareunternehmen Kuttig (im Juni) und Cideon (im September) übernommen. Mit den damit zusätzlich hinzugekommenen 420 Mitarbeitern ist fast jeder zehnte Beschäftigte in der Friedhelm-Loh-Group im Bereich Software und Engineering tätig.
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