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Christian Klingler ging in seinem Vortrag nicht nur die globale Vertriebsstrategie des Volkswagen-Konzerns ein. Er befasste sich ebenfalls mit der aktuellen Absatzsituation in den relevanten Regionen und stellte dabei fest, dass sich die Weltmärkte zum Teil sehr unterschiedlich entwickeln: „Es bestehen weiterhin Risiken und der globale Automobilmarkt erreicht noch nicht das Niveau von 2007.“ Betrachte man den Weltmarkt ohne China, käme man bislang lediglich auf 87% des Normalmarktes, in Deutschland auf nur 82%.
Die Entwicklung der unterschiedlichen Automobilmärkte werde langfristig durch das Verhalten der Kunden einerseits sowie durch regional unterschiedliche „Megatrends“ andererseits nachhaltig beeinflusst. Beispielsweise gäbe es in Europa und den USA einen Kaufkraftverlust der Mittelschicht, während sich asiatische Märkte entgegengesetzt entwickeln würden.
Als zentrale Handlungsfelder des Volkswagenkonzerns bezeichnete Klingler unter anderem die modulare Baukastenstrategie, die Antriebs- und Kraftstoffstrategie sowie die globale Vertriebsstrategie. Im Vordergrund stehe immer der Kunde sowie eine einheitliche Markenidentität und Markenführung auf sämtlichen Märkten der Welt.
Der Smart – eine Erfindung urbaner Mobilität
Dr. Annette Winkler – erst seit wenigen Tagen verantwortlich für die Marke Smart – stellte heraus, dass die Marke Smart nie eine reine Vertriebsaufgabe, sondern eine Unternehmensherausforderung sei. Für Winkler ist Smart die Erfindung urbaner Mobilität: „Smart war vielleicht seiner Zeit voraus. Jetzt ist die Welt jedoch reif für den Smart.“ Gerade jüngere Menschen möchten künftig ein Auto nicht unbedingt besitzen und erwerben.
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