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Für sie sind Carsharing-Modelle eine tragfähige Option im hart umkämpften Automobilmarkt. Dies zeigten die Pilotprojekte mit „Car2Go“in Ulm und künftig auch Hamburg: Einsteigen, fahren, abstellen, bezahlen – in Ulm haben sich bereits 20000 Kunden registriert. Die Car2go-Flotte ist mittlerweile mit über 200 Smart ausgestattet. „Städte erkennen selbst, dass sie etwas tun müssen, um die Mobilität in den Zentren zu erhalten“, sagte Dr. Winkler. Ab 2012 soll der Smart Electric Drive zusätzliche Impulse für den Fahrzeugabsatz im Daimler-Konzern schaffen.
Die Bürger brauchen alltagstaugliche Elektroautos
Den Abschluss des IFA-Kongresses bildete ein Vortrag von Opel-Vertriebsleiterin Imelda Labbé zum Thema „Umwelttechnologie im Automobil für heute und morgen“. Nach ihren Aussagen biete E-Mobilität für Opel zukunftsweisende Perspektiven.
Die Opel-Strategie beinhalte, die „optimale Verbindung von Kundenanforderungen und Umweltschutz zu haben.“ Elektromobilität bedeute für die Marke Opel, rein batteriegetriebene Elektroautos, Elektroautos mit verlängerter Reichweite sowie Elektroautos mit Brennstoffzellenantrieb anzubieten. Gerade innovative Produkte wie der Ampera hätten genau diese Eigenschaften und damit die benötigte Alltagstauglichkeit. „Der Kunde will kein Risiko, er benötigt Alltagstauglichkeit und er will zudem auch Fahrspaß.“
Schon 2012 soll der elektrisch angetriebene Ampera in den Handel kommen. Im Service soll dieses Modell durch ein zweistufiges Netz betreut werden. Auf die in die Kritik geratene lebenslange Opel-Garantie ging Labbé wie folgt ein. „Wir bieten ein Alleinstellungsmerkmal und die Kundenmeinungen bestätigen unsere diesbezügliche Strategie.“ Auch wenn die lebenslange Servicegarantie im Verkauf helfe, müsse Opel das Vertriebsnetz weiter qualifizieren. Das langfristige Marktanteilsziel sei „ganz klar zweistellig.“
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