Gut zugelegt! Deutz wächst vom Auftragseingang bis zum Gewinn

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Deutz aus Köln ist, wie die Zahlen für das erste Quartal zeigen, mit deutlichen Zuwächsen bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis in das Geschäftsjahr gestartet ...

Der traditionell für seine leistungsstarken Motoren bekannte Kölner Konzern Deutz legt hier die Zahlen für das erste Quartel 2026 vor ...(Bild:  Deutz)
Der traditionell für seine leistungsstarken Motoren bekannte Kölner Konzern Deutz legt hier die Zahlen für das erste Quartel 2026 vor ...
(Bild: Deutz)

Der Auftragseingang bei Deutz legte im Q1 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 41,2 Prozent zu. Er lag damit auf einem hohen Niveau von rund 771 Millionen Euro. Und während der Konzernumsatz um 8,4 Prozent (auf 530 Millionen) stieg, verbesserte sich das bereinigte Ergebnis (Ebit vor Sondereffekten) um 45,7 Prozent (auf 37,3 Millionen). Die bereinigte Ebit-Rendite kam auf sieben Prozent und war damit um 1,8 Prozent besser als 2025 in diesem Zeitraum. Damit haben die Kölner den im zweiten Halbjahr 2025 begonnenen Wachstumskurs fortgesetzt und bereits zu Jahresbeginn einen, wie betont wird, saisonbedingt sonst eher schwachen Quartal, eine Rendite erzielt, die über dem Niveau des traditionell starken Schlussquartals liegt. Das heiße, dass sich der strategische Umbau immer deutlicher positiv bemerkbar mache. „Sowohl das Motorengeschäft als auch die neu erschlossenen Geschäftsfelder Energie und Verteidigung sowie das wichtige Wachstumsfeld Service leisten erkennbare Beiträge“, wie der Deutz-CEO, Dr. Sebastian C. Schulte, kommentiert.

Deutz wird das Ebit-Rendite-Ziel bis 2030 erreichen

Als wesentliche Wachstumstreiber erwiesen sich demnach insbesondere der konsequent vorangetriebene Portfolioumbau. Unterstützend wirkten sich im Zuge dessen die abzeichnende Markterholungstendenzen im Baumaschinen- und Landtechnikbereich aus, die sich vor allem zum Quartalsende hin bemerkbar machten, wie es heißt. Einen deutlichen Beitrag zur Profitabilitätssteigerung habe aber auch das Kostenprogramm Future Fit geleistet. „Alle Future-Fit-Maßnahmen sind erfolgreich implementiert. Damit werden wir das ursprüngliche Einsparziel von 50 Millionen Euro um rund zehn Prozent übertreffen“, wie der CFO Oliver Neu anmerkt. Über 40 Millionen Euro der Einsparungen entfielen allein auf das Deutz-Segment der Motoren, das die Gewinnschwelle wieder klar überschritten habe. Mit der erfolgreichen Umsetzung des Kostenprogramms sehe sich Deutz nun auf dem richtigen Weg, das Ziel einer bereinigten Ebit-Rendite von zehn Prozent bis 2030 zu erreichen.

(ID:50839076)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung