So move on! Nach Wachstum ist auch Deutz optimistischer

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Kölner Motorenbauer Deutz sieht nach deutlichen Zuwächsen im dritten Quartal etwas optimistischer auf das Jahr 2026 ...

Auch beim Motorenhersteller Deutz in Köln lief das dritte Quartal 2026 nicht übel. Lesen Sie hier, was sich da getan hat, warum, und wie es außerdem mit dem Zukauf FFG weitergeht ...(Bild:  Deutz)
Auch beim Motorenhersteller Deutz in Köln lief das dritte Quartal 2026 nicht übel. Lesen Sie hier, was sich da getan hat, warum, und wie es außerdem mit dem Zukauf FFG weitergeht ...
(Bild: Deutz)

Im dritten Quartal steigerte Deutz den Auftragseingang um über ein Drittel (auf rund 631 Millionen Euro). Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um zwölf Prozent (auf fast 554 Millionen Euro). Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn legte nach angepassten Zahlen dann um fast ein Viertel zu und stieg auf 38,5 Millionen Euro, sodass die entsprechende Rendite auf sieben Prozent kletterte. Und nach der vollzogenen Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) sollen nun an die acht Prozent des Umsatzes als bereinigter operativer Gewinn (bereinigtes Ebit) bei Deutz übrig bleiben. Das entspreche dem oberen Ende der bisherigen Spanne, die zwischen 6,5 bis acht Prozent veranschlagt wurde. Der Umsatz soll demnach weiterhin 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro erreichen. Der Überschuss sank zwar um 44 Prozent (auf knapp sieben Millionen Euro), doch betrachtet man die ersten neun Monate, so verdoppelte er sich auf gut 40 Millionen Euro. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an. Die Deutz-Aktie legte bis zur Mittagszeit um rund vier Prozent (auf 10,06 Euro) zu, um so zu den stärksten Gewinnern im MDax zu werden. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier der Kölner übrigens um rund ein Fünftel gewonnen.

Mit FFG wird das Deutz-Rüstungsgeschäft groß

Die jüngste Übernahme stimmt den Deutz-Vorstand auch zuversichtlich, was das kommende Jahr betrifft. Denn mit FFG an Bord, entstehe ein führender Anbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energiesysteme Made in Germany. Bereits nächstes Jahr soll FFG dem Konzern einen Umsatz von über einer Milliarde Euro einbringen. Mehr als ein Fünftel dieses Erlöses sieht man dann als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Das Rüstungsgeschäft werde für Deutz damit zu einer tragenden Säule, wie die Kölner betonen. Die Übernahme von FFG war laut Deutz auch die größte Transaktion in der Unternehmensgeschichte. Um im Rüstungsbereich den Fuß stärker in der Tür zu haben, hatte Deutz zuletzt eine Vereinbarung mit dem US-Unternehmen Hypercraft geschlossen. Hypercraft entwickelt unter anderem unbemannte Bodenfahrzeuge. Deutz soll seine Erfahrung rund um Motoren und hybridelektrische Systeme in die Zusammenarbeit einbringen.

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