Cebit 2017

Die Cebit an einem Tag – ein Erfahrungsbericht

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Ein Traum in Pink

Und dann ist da die Telekom. Ein riesiger, wirklich beeindruckender Stand (Ist das nicht der gleiche wie 2016?), alles in rosa, Entschuldigung, Magenta. Die Deutsche Telekom deckt mit ihrem Auftritt sämtliche Digitalisierungsthemen ab. Es geht um Cloud Computing, digitalen Handel, Mobilität und Kollaboration. Als ich auf dem Messestand komme, ist gerade Pause, kein Showprogramm. Letztes Jahr war hier noch Paul Breitner. Dafür gibt es in der Mitte einen riesigen Obst-und-Blumen-Stand an dem Käse und Obst verköstigt werden.

Ein Stand, ganz in ... magenta.
Ein Stand, ganz in ... magenta.
(Bild: Robert Horn)

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Noch besser: Nebenan ist die Smart Bar. Hier gibt es nicht unbedingt smartes Bier aus smarten Gläsern, die mit einem cleveren System automatisch auf den gewünschten Füllstand gebracht werden.

Gleich nebenan finde ich SAP, die Software AG und Hewlett Packard Enterprise. Waren die nicht letztes Jahr schon genau hier? Auch hier, die Themen der Messe: Cloud Digitalisierung, Blockchain, IoT. Ich stelle fest, ist voll, brechend voll. Die Software AG hat sogar einen Astronauten auf der Bühne. Einen echten. Ich kämpfe mich aus Masse hinaus Richtung Halle 5. Hier könnte ich sicher noch mehr Zeit verbringen, aber ich habe ja einen straffen Zeitplan.

Im Land der ERP-Anbieter

Halle 5 braucht eigentlich nur drei Buchstaben: ERP. Enterprise Ressource Planning. Hier tummeln sich viele bekannte Namen, darunter Kumavision, die Trovarit AG , Abas Software, Ams Solution, Asseco Solutions (zu denen später mehr) oder Trend Micro.

Spektakulär ist Halle 5 nicht wirklich, muss man sagen. Trotzdem schlägt hier das Herz der Cebit. Wie geht es um Business. Um Business-Software, um DMS, CRM, ERP oder BI und all diese wunderbaren Abkürzungen für Unternehmenssoftware. Hierhin kommen Fachbesucher, um sich konkret beraten zu lassen, um Hilfe zu finden und sich auszutauschen. Das muss nicht schön sein, aber es ist wichtig.

Nach ein paar eher eher trockenen Hallen verspricht es jetzt, wieder spannend zu werden. In Halle 6 geht es um Research and Innovation, Forschung also. Darunter so aufregende Themen wie Artificial Intelligence, Deep Learning, Cyber-Physical-Systems oder Mensch-Maschine-Interaktion.

Mittendrin zwischen Forschungslaboren, Hochschulen und Universitäten, das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit einer nicht unbedingt kleinen Standfläche, wie ich neidlos anerkenne. Gezeigt werden Forschungsarbeiten, etwa vom deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI).

Bequem muss es nicht sein, das Exoskelett des DFKI.
Bequem muss es nicht sein, das Exoskelett des DFKI.
(Bild: Robert Horn)

Als ich ankomme, werkelt man gerade an einem etwas klobig wirkenden Exoskelett herum. Das soll angewendet werden, um Aufgaben zu erledigen, die von Menschen nur sehr schwer ausgefüllt werden können, etwa im Weltraum, unter Wasser oder in kontaminierten Bereichen. Na ja, richtig bequem sieht es bisher noch nicht aus.

Forschung zum Anfassen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt außerdem. ein Augemented-Reality-System vor, mit der Maschinen mit Hilfe von Gesten im augmentierten Raum direkt gesteuert werden können. Kann man am Stand ausprobieren, wenn man will. Vor Ort sind, wie bereits erwähnt unzählige Hochschulen wie die Universität Stuttgart, dass Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und natürlich die Fraunhofer-Gesellschaft. Sie haben Beispiele zu Themengebieten wie Augmented oder Virtual Reality dabei, die meisten davon lassen sich in kleinen, spannenden Demonstration ausprobieren. Wer viel probiert, sollte sich hier genauer umsehen.

Ebenfalls in Halle 6 zu finden ist alles rund um Cyber-Security. Hier finden sich Unternehmen wie Kaspersky, Axians IT Security oder Sophos. Das Geschäft mit Internet-Sicherheit boomt nach wie vor.

Unter den Ausstellern finde ich auch zwei Exoten. Zum einen ist da die Stiftung Warentest. Nun ja das passt ja auch irgendwie zum Thema Sicherheit. Außerdem ist da Airbus. Das Unternehmen zeigt Sicherheitssoftware für Flughäfen. Hochkomplex und hochspannend. Mich drängt es weiter, Halle 7 wartet.

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