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Security Die Digitalisierung erfordert auch mehr Sicherheit

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Für eine vernetzte, digitalisierte Umgebungen, ist die Informations- und Prozesssicherheit eine Grundvoraussetzung. Dies erfordert in den Firmen ein entsprechendes Sicherheitsmanagement.

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Die Industrie ist auf dem Weg zu Industrie 4.0. Doch das bedeutet auch einen erhöhten Aufwand bei der Sicherheit (Security).
Die Industrie ist auf dem Weg zu Industrie 4.0. Doch das bedeutet auch einen erhöhten Aufwand bei der Sicherheit (Security).
(Bild: Fotolia)

Die Digitalisierung revolutioniert die Fabriken. Industrie-4.0-Konzepte wie Machine Learning, Analytics und Predictive Maintenance charakterisieren die smarte Fabrik. Sie bilden die Basis für Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle. Dazu werden immense Datenmengen erhoben, analysiert und geteilt. Alles ist Supply-Chain-übergreifend vernetzt. Was dabei häufig vernachlässigt wird: Die Sicherheit. Ein Spezialist für Unternehmensresilienz, die Carmao GmbH empfiehlt deshalb den Unternehmen die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitsmanagements.

„In der digitalisierten und vernetzten Fabrik sind Systeme und Maschinen miteinander verbunden – und dies zum Teil Supply-Chain-übergreifend. Dabei kommen größtenteils neuartige Technologien und Anwendungen zum Einsatz, die nicht weitreichend erprobt sind. Die Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran, die Sicherheit der Informationen und Prozesse hinkt jedoch erschreckend hinterher. Aus der Praxis wissen wir, dass hier in Unternehmen großer Handlungsbedarf besteht“, erklärt Ulrich Heun, Geschäftsführer der Carmao GmbH.

Deshalb hat sich seine Firma auf Unternehmensresilienz mit Schwerpunkten wie Informationssicherheit und Business Continuity Management spezialisiert. Heun schildert den Handlungsbedarf der Branche: „Industrie 4.0 benötigt ausgereifte, praxistaugliche Konzepte und Standards, um neben der technischen Sicherheit auch ein übergreifendes Managementkonzept zur risikoorientierten Steuerung der Informationssicherheits-Maßnahmen zu gewährleisten.“

Generell ist dabei zu beachten:

  • Der Einsatz technischer und organisatorischer Maßnahmen erfordert eine systematische, risikoorientierte Orchestrierung und Steuerung, um aus dem richtigen Zusammenspiel der Maßnahmen einen wirksamen Schutzschild aufzubauen und zu erhalten.
  • Dieses Informationssicherheits-Management muss neben der Business-IT auch die operationelle IT (Produktions-IT, OT) einschließen. Durch die fortschreitende Vernetzung beider Welten steigt der Bedarf nach deren Steuerung und einem gesamtheitlichen Bild.
  • Die Sicherheitsmaßnahmen müssen dabei die Chancen und Potenziale der Industrie 4.0 berücksichtigen und bei der Risikoanalyse und -behandlung mit einbeziehen.
  • Ohne zentrale Steuerung und Monitoring der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen bleibt der Ansatz Stückwerk und kann keine zielgerichtete Wirkung entfalten.
  • Erreicht werden können diese Ziele durch die Definition und Umsetzung eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes.

Buchtipp

Das Fachbuch "Cybersicherheit" führt grundlegend und praxisnah an die Einführung von Sicherheitsarchitekturen in produzierenden Unternehmen heran. Dabei werden bewusst neue digitale Entwicklungen, wie die Vernetzung industrieller Maschinen und Anlagen durch Industrie-4.0-Technologien, adressiert.

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Dies ermöglicht es, sowohl die Informationssicherheit als auch weitere zusammenwirkende Aufgaben wie Notfallmanagement sowie Service- und Prozessmanagement ganzheitlich zu betrachten. Durch die integrative Betrachtung wird aufgedeckt, an welchen Stellen die Verknüpfung der verschiedenen Teildisziplinen Schwierigkeiten bereitet. Instrumente wie eine Control Data Base und ein zentrales Information Risk Repository sollen kontinuierlich einen sehr differenzierten Überblick zu den gesamten Prozessen, Rollen, Erfordernissen, Überschneidungen und Projektprioritäten liefern. Auf dieser Basis können auf die Unternehmenssituation angepasste Resilienzkonzepte definiert und ausgeprägt werden.

* Weitere Informationen: Ulrich Heun, Carmao GmbH, 65549 Limburg, Tel. (0 64 31) 21 96-0, kontakt@carmao.de

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