Hannover Messe: Ein Blick hinter die Kulissen Die ersten Ansprechpartner

Autor / Redakteur: Stefan Graf / Susanne Hertenberger

Sie sind morgens bei den Ersten, die ihre Arbeit auf dem Messegelände beginnen, und oft die Letzten, die das Areal wieder verlassen: Die Halleninspektoren sind Ansprechpartner für Aussteller und auch Messegäste.

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Holger Tingelhoff arbeitet seit elf Jahren als Halleninspektor bei der Messe.
Holger Tingelhoff arbeitet seit elf Jahren als Halleninspektor bei der Messe.
(Bild: Deutsche Messe)

Die Hallen 2 bis 27 sind ihr Arbeitsgebiet. Dort finden die Hannover Messe und die Cemat statt. Insgesamt 7500 Aussteller und mehr als 225.000 Besucher werden erwartet, die von den Halleninspektoren betreut werden sollen. So kommt es, dass man auf dem größten Messegelände der Welt schon mal ziemlich große Strecken zurücklegt. Die kleinste Halle hat eine Fläche von 3370 m2, die größte Halle schickt ganze 31.100 m2 ins Rennen.

Morgens die ersten und abends die letzten

43 Halleninspektoren plus Boten und Torwachen sind auf dem Gelände im Einsatz. Die Inspektoren sind nicht fest angestellt, sondern arbeiten nur zeitlich befristet während der Hannover Messe. Viele sind jedoch schon jahrelang dabei und verdienen sich in diesem Nebenjob etwas dazu.

Als erster Kontakt in der Halle betreuen die Halleninspektoren den Aufbau, aber auch den Abbau. Eine Herausforderung ist dabei unter anderem die Verständigung mit den Ausstellern und Gästen der Messe. Damit sie ohne Probleme funktioniert, spricht das Inspektoren-Team – außer Deutsch – zwölf weitere Sprachen.

Vielseitiges Aufgabenfeld für die Halleninspektoren

Holger Tingelhoff beschreibt sein Aufgabengebiet so: „In der Regel besetzen wir mit zwei Personen das Inspektionsbüro und sind unter anderem für die Gebäudeverwaltung, Messebauer im Auf- und Abbau, für die Aussteller sowie Handwerker und Besucher während der Veranstaltung zuständig. Außerdem sind wir für die unterschiedlichen Abteilungen der Messe die Ansprechpartner in den Hallen vor Ort“, erzählt er. Die Arbeit beginnt bereits im Vorfeld ab dem ersten Tag des Aufbaus der Aussteller und endet mit dem letzten Tag des Abbaus.

Eine besondere Herausforderung für die Halleninspektoren sei die Vielseitigkeit der gestellten Aufgaben und Fragen sowie die große Anzahl unterschiedlicher Nationalitäten und Mentalitäten der Menschen, mit denen sie täglich zusammenarbeiten und die sie betreuen, berichtet Holger Tingelhoff weiter.

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